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Spiel um den ersten Platz: Viktoria Großenenglis ersatzgeschwächt zum SC Opel Rüsselsheim

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Von: Fabian Seck

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Einsatz fraglich: Lena Eckhardt (r.) droht der Viktoria auszufallen, Carina Jäger (M.) fehlt sicher.
Einsatz fraglich: Lena Eckhardt (r.) droht der Viktoria auszufallen, Carina Jäger (M.) fehlt sicher. © Pressebilder Hahn

Das ist ein echter Kracher zum Auftakt: Beim direkten Duell um die Meisterschaft treffen mit dem SC Opel Rüsselsheim und dem TuS Viktoria Großenenglis die beiden Hessenliga-Staffelsieger in der Aufstiegsrunde der Frauenfußball-Regionalliga aufeinander (Sa. 16.45 Uhr).

Großenenglis – Rüsselsheim hat zwölf Punkte mitgenommen, die Viktoria zehn. Der Rest der Sechser-Gruppe hat bereits sechs oder sieben Punkte Rückstand. Dieser Ausgangslage ist sich Viktoria-Trainer Kevin Krahn bewusst und verspricht: „Obwohl wir als Außenseiter ins Spiel gehen, wollen wir uns nicht verstecken und hinten reinstellen, sondern den Gegner so früh wie möglich attackieren, um Ballgewinne zu erzielen und Torchancen zu kreieren.“

Die Personalsituation trübt jedoch die Vorfreude. Sogar eine Verlegung hatte Großenenglis in Betracht gezogen. „Auch ohne die Ausfälle wäre es alles andere als einfach, in diesem Spitzenspiel zu punkten. Das Wichtigste ist, dass wir uns gut präsentieren“, gibt Carina Jäger die Marschroute vor. Gegen die robusten und technisch versierten Südhessinnen wäre die Spielführerin im 4-2-3-1-System eine wichtige Stütze. Ihre Aufgaben müssen aber diesmal andere übernehmen. Denn Jäger fällt wie Laura Festor, Alina Weiß, Johanna Straube und Sabrina Wandrei aus.

Noch drei Fragezeichen

Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Anna Wagner, Lena Eckhardt und Nancy Willenberg. Sicher ist jedoch, dass die beiden Neuzugänge auflaufen. Die 18-jährige Defensivspezialistin Paula Mayer, mit Regionalliga-Erfahrung ausgestattet, kommt ebenso wie die abgezockte Angreiferin Eileen Müller-Young zum Einsatz.

Auch die Gastgeberinnen haben sich in der Winterpause mit Christin Hauk (TuS Wörrstadt) und Sarah Michele Schmitt (TSV Schott Mainz) verstärkt. Die wichtigste Personalie betrifft aber den Posten auf der Trainerbank, wo Thomas Stein zurückgetreten war. Dort übernahm Co- und Interimstrainer Stefan Diehl und gab dafür seine Tätigkeit im Nachwuchsleistungszentrum des SV Wehen Wiesbaden auf. Mit dem klaren Ziel des 24-Jährigen, Rüsselsheim um die Torjägerinnen Carina Brühl und Vanessa Kempf zur Meisterschaft zu führen.

Entscheidung offen

Im Bezug auf einen möglichen Aufstieg ist noch keine Entscheidung gefallen. „Wir müssen sehen, ob es finanziell machbar ist und ob die Spielerinnen diesen Weg mitgehen würden“, erklären der Sportliche Leiter Ralf Seebold und Diehl unisono. (Fabian Seck)

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