Landesliga

Starke Geßner ärgert mit FSG Körle/Guxhagen den Spitzenreiter lange

+
Machte gegen Sand eine gute Figur: Körle/Guxhagens Felicia Geßner (hier gegen Vellmars Elisa Nolte).

Lange boten die Landesliga-Handballerinnen der FSG Körle/Guxhagen dem Tabellenführer der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen Paroli, am Ende gab es dennoch eine deutliche Niederlage für das Schlusslicht.

Landesliga Männer:

HSG Fuldatal/Wolfsanger - MSG Körle/Guxhagen 30:25 (15:13).

Schon nach zehn Minuten musste MSG-Trainer Udo Horn einen Rückschlag verkraften. Mittelmann Janik Lanatowitz brach sich in einem Zweikampf unglücklich den Mittelfinger seiner rechten Hand. Nur fünf Minuten später wurde dann Guxhagens Halbrechter Christian Schade nach einem Foulspiel mit Roter Karte vom Feld geschickt. „Die Strafe war zu hart, umso stolzer bin ich auf die Reaktion meiner Mannschaft“, erklärte Horn.

Denn, anstatt geschockt zu reagieren, kämpfte sich die MSG zurück in die Partie. Von 5:11 (22.) kämpften sich Thore Schröder und Co. bis zur Halbzeit auf zwei Tore ran. Linksaußen Tim Ploch glich sogar zum 16:16 (34.) aus. Drei Gegenstoßtore zum 19:16 brachten die HSG vorentscheidend auf die Siegerstraße (36.). Vor allem dank Winterneuzugang Simon Linz (5 Tore) blieb die MSG in Schlagdistanz. Der Halbrechte war kurzfristig aufgrund eines Jobwechsels zu den Guxhagenern gestoßen. Tore MSG: Linz 5, Schröder 5, Ploch 4, Bieber 4/1, Küllmer 2, Schade 2, Paske 1, Badenheuer 1, Imke 1.

Landesliga Frauen:

FSG Körle/Guxhagen - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 27:39 (13:15).

45 Minuten hielt der Außenseiter mit dem Spitzenreiter mit, dann zog Hoof davon. Mit den kurzfristig erkrankten Selina Schneider und Katharina Pape fehlte den Guxhagenerinnen der etatmäßige Rückraum. Dafür sprang vor allem Felicia Geßner in die Bresche, die für viel Betrieb auf der rechten Rückraumseite sorgte und im Abwehrzentrum neben Ivonne Hildebrand eine gute Figur machte. So blieb Körle lange im Spiel und ging mit nur zwei Toren Rückstand in die Pause.

Auch nach Wiederanpfiff hielt die FSG das Spiel bis zum 24:27 (45.) offen. Dann brachte Gästetrainerin Ute Engelbrecht Torhüterin Malgorzata Rodziewicz für Natalie Weinrich. Mit mehreren Paraden und präzisen Pässen setzte sich der Favorit doch noch ab. „Wir haben uns teuer verkauft, am Ende ist das Ergebnis natürlich viel zu hoch“, sagte FSG-Coach Oliver Fritzschner. Tore FSG: Hildebrand 9/4, Kördel 6/2, Becker 3, Pollmer 2, Hungerland 2, Andrei 2, Geßner 2, Griesel 1.

TSV Wollrode - HSG Großenlüder/Hainzell 33:39 (17:18).„Das kann nicht unser Anspruch sein. 39 Gegentore sind viel zu viel“, ärgert sich TSV-Trainerin Margret Schmidt über die hohe Heimniederlage. In dem schnellen Spiel gingen beide Mannschaften von Beginn an mit offenem Visier zu Werke. So stand es nach 13 Minuten schon 10:10. Nach der Pause setzten sich die Gäste auf 23:19 (36.) ab. Diesem Rückstand liefen Svenja Lachnit und Co. in der Folge immer hinterher. Zwar machten Lena Klotzsche (8) im Rückraum und Bianka Bartalos (5) am Kreis im Angriff ein starkes Spiel. In der Defensive fanden die Blau-Weißen jedoch keine Antwort auf das schnelle Spiel der Gäste. Tore TSV: Klotzsche 8/2, Ködel 7, Bartalos 5, Lachnit 5, Klipp 3, Friedrich 3, Haupt 2, Rother 1. mm 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.