Hessenliga

Straube sichert Großenenglis den Gruppensieg

Historischer Erfolg: Der TuS Viktoria Großenenglis ist nach dem 2:1 im Spitzenspiel bei der TSG Lütter Staffelsieger der Hessenliga, Gruppe 1, und präsentiert sich mit drei Fingern als Zeichen für weitere drei Punkte stolz mit (hinten von links) Cheftrainer Alessandro Wiegand, Co-Trainer Kevin Krahn, Luisa Winter, Lisa Fölsch, Alina Diehl, Julia Faupel, Lena Eckhardt, Sophie Trost, Laura Festor, Hannah Lachmann, Torwarttrainer Rolf Köhler, Teammanager Daniel Wettlaufer, (unten von links) Sabrina Wandrei, Johanna Straube, Anna-Lena Wagner, Jana Schwaab, Nancy Willenberg, Carina Jäger, Lea Unzicker und Nikola Körbel.
+
Historischer Erfolg: Der TuS Viktoria Großenenglis ist nach dem 2:1 im Spitzenspiel bei der TSG Lütter Staffelsieger der Hessenliga, Gruppe 1, und präsentiert sich mit drei Fingern als Zeichen für weitere drei Punkte stolz mit (hinten von links) Cheftrainer Alessandro Wiegand, Co-Trainer Kevin Krahn, Luisa Winter, Lisa Fölsch, Alina Diehl, Julia Faupel, Lena Eckhardt, Sophie Trost, Laura Festor, Hannah Lachmann, Torwarttrainer Rolf Köhler, Teammanager Daniel Wettlaufer, (unten von links) Sabrina Wandrei, Johanna Straube, Anna-Lena Wagner, Jana Schwaab, Nancy Willenberg, Carina Jäger, Lea Unzicker und Nikola Körbel.

„Das ist der größte Erfolg in der Geschichte des Vereins und des Frauenfußballs im Kreis“, brachte es Trainer Alessandro Wiegand auf den Punkt. Merklich stolz, dass es ihm und seinem Team gelungen war, den ärgsten Verfolger TSG Lütter am vorletzten Spieltag abzuschütteln und mit 2:1 (0:1) zu besiegen. Somit zieht Großenenglis als Sieger der Hessenliga, Gruppe 1, in die Aufstiegsrunde zur Regionalliga ein.

Lütter - Und wieder war es Johanna Straube, die als entscheidender Faktor für die Viktoria in Erscheinung trat. Denn die Gäste lagen früh zurück, nachdem die beste TSG-Akteurin, Anne Schneider, einen Konter per Kopf zum 1:0 abgeschlossen hatte (2.). Es dauerte 20 Minuten, ehe die Gäste ihren Respekt vor dem Gegner ablegten und die Defensive um Nikola Körbel, Laura Festor, Carina Jäger, Lisa Fölsch, Lea Unzicker sowie Alina Diehl im Verbund Schneider und Torjägerin Karolina Burkard besser in den Griff bekam.

Kurz vor der Pause musste Torhüterin Sabrina Wandrei aber überragend retten, um nicht den zweiten Treffer zu kassieren (40.). Auf der Gegenseite blieben die Offensivaktionen zu einseitig auf Anna-Lena Wagner fokussiert. Faupel auf dem linken Flügel und Lena Eckhardt erhielten kaum verwertbare Anspiele.

Mit einer taktischen Umstellung und der Einwechslung von Top-Torjägerin Straube in der Halbzeitpause für Eckhardt entwickelte der TuS mehr Torgefahr. Und machte durch Straube zwei Tore in zehn Minuten. Durch das Zentrum gut in Szene gesetzt, war die Angreiferin mit einem herrlichen Schuss aus 25 Metern zum 1:1 erfolgreich (51.).

„Für unseren Kopf war es wichtig, dass wir mit Johanna noch eine Topspielerin in der Hinterhand hatten. Sie hat allen einen Schub gegeben und die gegnerische Abwehr vor Probleme gestellt“, lobte Viktoria-Trainer. Folgerichtig also, dass Straube auch die Verantwortung beim Strafstoß zum 2:1 übernahm, dem ein Handspiel vorausging (61.). Das war ihr zehnter Treffer im siebten Einsatz. Verkraftbar, dass es das Wiegand-Team in der Schlussphase verpasste, das Resultat höher zu schrauben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.