Oberliga

Susanne Bachmann ist als Trainerin beim SV Germania Fritzlar zurück

Trainerin Susanne Bachmann.
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Wieder in der Domstadt auf der Trainerbank: Susanne Bachmann.

Seit vergangener Woche herrscht bei den hessischen Teams der Handball-Oberliga Klarheit: Die Saison 2020/21 wird annulliert. Allerdings wird es eine Aufstiegsrunde zur 3. Liga geben. Und beim SV Germania Fritzlar II, SG 09 Kirchhof II und TSV Eintracht Böddiger laufen die Planungen auf Hochtouren.

Schwalm-Eder – Frischer Wind weht in der Domstadt, wo künftig eine neue Übungsleiterin den Ton angeben wird. Für Melina Horn, die sich aus gesundheitlichen Gründen zurückzieht, kommt Susanne Bachmann. Die Ex-Bundesliga-Spielerin ist in Fritzlar keine Unbekannte. Von 2011 bis 2014 trainierte sie das Drittliga-Team der Germania. Im Frühjahr 2013 hatte sie nach dem Rücktritt von Miora Cipaian in Personalunion auch die SVG-Reserve übernommen – und prompt in die Landesliga geführt.

Die frühere Torhüterin ist mit der Mannschaft bestens vertraut. In der Pandemie hatten die Spielerinnen jede Woche einen Laufplan sowie zusätzlich zwei Einheiten Krafttraining per Online-Videokonferenz zu absolvieren. „Das lief richtig gut“, lobt Bachmann ihr Team, das in der kommenden Saison auf den aktuellen Stamm bauen kann.

Kirchhof II könnte um Aufstieg spielen

Die SG 09 Kirchhof II will eine mögliche Teilnahme an der Aufstiegsrunde, über die bis Ende März entschieden sein muss, noch diskutieren. Daneben feilt das Juniorteam am Kader für die kommende Saison. Auch die SG hat sich mit Online-Trainingseinheiten fit gehalten. „Das kann echtes Handballtraining nicht ersetzen“, meint allerdings Kapitänin Kirsten Bänfer. Immerhin: Bänfer und ihren Mitspielerinnen wie Katharina Koltschenko, Marie Sauerwald oder Deborah Spatz bot sich die Möglichkeit, regelmäßig am Training der Zweitliga-Mannschaft teilzunehmen. Eine Chance, die vor allem Spatz mit guten Leistungen in der 2. Bundesliga zurückgezahlt hat. Und dafür nun mit einem Vertrag belohnt wurde (wir berichteten).

Denk hat ein Herz fürs Juniorteam

Offen ist die Zukunft von Trainer Martin Denk. „Wir haben noch keine Gespräche geführt“, sagt der 35-Jährige, der im Dezember das Zweitliga-Team von Gernot Weiss übernahm. Eine klare Präferenz ist allerdings erkennbar: „Jeder weiß, dass mein Herz für das Juniorteam schlägt.“

Die Mannschaft bleibt weitgehend zusammen. Zudem hat die pandemiebedingte Zwangspause den Vorteil, dass langfristige Ausfälle zurückkehren. So stehen die beiden Torhüterinnen Lisa-Marie Rehbein und Alica Schmincke nach überstandenem Kreuzbandriss ebenso wieder zur Verfügung wie Sandra Debus (Schwangerschaft). Allein Elisa Führ (beruflich zurück nach Oldenburg) wird die SG verlassen.

Negovan bleibt Böddiger treu

Beim Oberliga-Urgestein Eintracht Böddiger werden Rocsana Negovan und Katja Frommann das Team auch in der kommenden Saison betreuen. „Die Stimmung in der Mannschaft ist richtig gut und hat auch in der Pandemie nicht gelitten“, erklärt TSV-Trainerin Negovan.

Ob die Eintracht, die sich vergangene Spielzeit nur durch den Corona bedingten Saisonabbruch den Klassenerhalt sichern konnte, auch in der kommenden Spielzeit in Hessens höchster Spielklasse an den Start geht, ist noch nicht entschieden: „Wir werden uns mit der Mannschaft zusammensetzen und gemeinsam entscheiden, ob wir in der Oberliga bleiben wollen.“ (Marcel Glaser)

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