Dritter Sieg in Serie 

SV Germania Fritzlar stürmt nach 25:21 in Eddersheim die Tabellenspitze

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Starke Vorstellung: Luisa Krüger feierte mit Germania Fritzlar den dritten Sieg in Serie. 

Auch eine Verletzungsmisere kann die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar nicht stoppen. Im Spitzenspiel gegen die bisher ungeschlagene TSG Eddersheim gewann das Team von Trainer Lucky Cojocar 25:21 (10:11) und führt nun als einzig verlustpunktfreie Mannschaft die Tabelle an.

„Wir sind etwas verkrampft ins Spiel gegangen“, bekannte der Coach. Einzig beim 4:3 (5.) durch Esther Lieber lagen die Gastgeberinnen in Führung, ansonsten liefen die Domstädterinnen über 5:6 (11.) und 7:9 (19.) stets einem Rückstand hinterher, weil zu viele Chancen ungenutzt blieben.

Dies änderte sich nach Wiederanpfiff. Bibiana Huck brachte die Germania beim 13:12 (38.) nach vorn, Luisa Krüger erhöhte auf 19:16 (43.). Lieber sorgte mit drei Treffern in Folge gar für einen 19:16-Vorsprung (48.). Und in der Defensive rührten die Gäste nun Beton an. Dietrich rückte in der Deckung auf Halb und schaltete TSG-Torjägerin Franziska Feick aus. „Sie hat in der Abwehr ein Bombenspiel gemacht“, lobte Cojocar die Linksaußen.

Eddersheims Halblinke Lilly König fand zudem kein Mittel gegen Luisa Krüger. Dazu steigerte sich Vanessa Maier im SVG-Tor. Und Xenia Ahrend sowie Lieber fanden immer wieder Lösungen gegen die 5:1- und 4:2-Abwehrvariante der Gastgeberinnen. Für Verschnaufpausen im Rückraum sorgte zudem Chantal Reimbold, die wie Nina Albus aus der SVG-Reserve mit nach Südhessen gereist war.

Huck und Krüger sichern Coup

Eng wurde es noch einmal, als Maria Kiwa nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte sah (52.) und Eddersheims Spielmacherin Hanna Özer auf 19:20 verkürzte (53.). Auch als die Germania durch Huck und Lieber zum 22:19 (55.) konterte, war der Sieg noch nicht sicher, weil Özer und Linda Brocke umgehend wieder den Anschluss herstellten (21:22, 56.).

Erst nach einer Auszeit von Coach Cojocar sicherten Huck und Krüger den Coup zum 25:21 (60.). „Die Mannschaft hat trotz der zahlreichen Ausfälle eine tolle Moral bewiesen und eine super Leistung gezeigt“, lobte der Handball-Lehrer.

Fritzlar:Maier, Gürbig - Dietrich, Huck 4, Ahrend 10/3, Albus, Lieber 6, Reimbold, Dreyer 1, Kiwa, Krüger 4. 

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