Herren 65 kämpfen um Staffelsieg

Tennis-Hessenliga: MSG GW Wabern/BW Homberg feiert Klassenerhalt

Starke Vorstellung: Friedhelm Haas punktete in Einzel und im Doppel mit Werner Bechtel für die MSG GW Wabern/BW Homberg.
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Starke Vorstellung: Friedhelm Haas punktete in Einzel und im Doppel mit Werner Bechtel für die MSG GW Wabern/BW Homberg.

Sie haben ihr Ziel erreicht: Und wie! Die Tennis-Spieler der MSG GW Wabern/BW Homberg feierten im dritten Saisonspiel in der Hessenliga der Herren 65 den dritten Sieg und können für ein weiteres Jahr in der höchsten Spielklasse Hessens planen.

Homberg – Nach dem 4:2 gegen den TV Langenselbold ist sogar noch mehr möglich. Denn die beiden Sieger der Hessenliga-Staffeln ermitteln in einer Relegation den Aufsteiger in die Regionalliga. Die Entscheidung, wer den ersten Platz belegt, fällt wohl am kommenden Mittwoch in der Partie beim TV Watzenborn, der ebenso wie der heimische Vertreter mit makelloser Bilanz daherkommt.

„Ab jetzt ist alles Bonus“, betont Mannschaftsführer Friedhelm Apel. Und schätzt den jüngsten Erfolg umso höher ein, weil die Nummer eins der MSG kurzfristig passen musste. Denn da Werner Döring einen landwirtschaftlichen Betrieb führt, musste er aufs Feld, während seine Teamkollegen in Homberg sechs Stunden lang Tennis spielten.

Friedhelm Haas liefert Glanzvorstellung

An Dörings Stelle rückte Friedhelm Haas und lieferte gleiche eine Glanzvorstellung beim 6:0 und 6:0 gegen Ralph Klinkenborg ab. Pech hatte Martin Sturm, der zum dritten Mal in dieser Saison in den Tie-Break musste – und erneut verlor. Diesmal mit 6:2, 3:6 und 2:10 gegen Dieter Ott. Nervenstarke brauchte anschließend Mannschaftsführer Apel bei seiner Saisonpremiere im Einzel. Gegen Axel Seibert lag er bereits mit 4:6 und 4:5 zurück. Um den zweiten Satz noch mit 7:5 und das Tie-Break mit 10:5 für sich zu entscheiden. Da Werner Bechtel sein Einzel gegen Wolfgang Kootz verlor (6:4, 5:7, 4:10), mussten die Doppel entscheiden.

Und da gingen die Gastgeber in ihrem ersten Heimspiel seit zwei Jahren volles Risiko. Das wurde belohnt. Haas/Bechtel ließen Klinkenborg/Kootz keine Chance (6:4, 6:2). Apel/Weigel brachten ihr Spiel gegen Ott/Seibert mit 6:3 und 7:6 ebenso souverän über die Bühne, so dass Wabern/Homberg völlig entspannt ins Spitzenspiel gehen kann. (Sebastian Schmidt)

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