Verbandsliga

Trainer Fröhlich baut im Gudensberger Angriff auf Siebert/Wissemann

Kann sich gegen Sand beweisen: Gudensbergs Sturmhoffnung Philipp Wissemann (l., hier im Zweikampf mit Bad Wildungens Florian Bruder).
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Kann sich gegen Sand beweisen: Gudensbergs Sturmhoffnung Philipp Wissemann (l., hier im Zweikampf mit Bad Wildungens Florian Bruder).

Die FSG Gudensberg ist in der Fußball-Verbandsliga angekommen, keine Frage. Elf Punkte aus acht Spielen verbunden mit einem Mittelfeldplatz sind für einen Aufsteiger eine respektable Ausbeute. Was also fehlt dem aktuellen Tabellenzwölften noch zu seinem Glück? „Es wäre schön, auch mal zu Hause zu gewinnen“, sagt Trainer André Fröhlich. Die Chance dazu hat seine Mannschaft am Samstag (15.30 Uhr Weinbergstadion) gegen den SSV Sand.

Gudensberg - Allerdings: Auch gegen den Vierten der letzten Saison hängen die Trauben ziemlich hoch. Der Umbruch unter Mario Deppe, der in seine dritte Saison mit dem SSV geht und bis 2007 in Gudensberg als Spielertrainer eine höchst erfolgreiche Ära prägte (siehe „Im Fokus“) bevor es ihn zum Hessenligisten OSC Vellmar zog, verlief ziemlich reibungslos.

In der Abwehr fassten Gökhan Topsakal (von Wabern) und Manuel Wiktor (vom VfL Kassel) schnell Fuß, feierte im letzten Spiel auch der ehemalige Melsunger Marvin Urban seinen Einstand, im Angriff kannten Arthur Radig und Leon Koch (beide vom MFV) keine Anpassungsprobleme. Besonders der 20-jährige offensive Mittelfeldspieler startete mit fünf Toren aus sechs Spielen regelrecht durch. Und traf damit sogar einmal mehr als der ehemalige Hessenliga-Spieler Antonio Bravo Sanchez.

Dem wird im Zentrum mittlerweile auch wieder vom Ex-Schwalmstädter Tobias Oliev assistiert. Der sei aber nach seinem Armbruch kurz vor dem ersten Spieltag erst wieder bei „60 Prozent“, gibt der SSV-Coach zu bedenken. Da auch Daniel Wagner seine Verletzung auskuriert hat, hat er „vorn“ trotzdem die Qual der Wahl. Zumal über Außen neben Koch auch Jan-Philip Schmidt gesetzt sein dürfte.

Siebert hat Ladehemmung abgelegt

„Zwei Raketen“, wie FSG-Coach Fröhlich sagt. Sie am Zünden zu hindern könnte die vorrangige Aufgabe von Fabian Otto und Pascal Hillebrand sein, der wohl den angeschlagenen Tim Prüfer ersetzt. Da auch Till Dünzebach angeschlagen nicht trainieren konnte, könnte Noah Jäger ins Zentrum rutschen. Im Angriff gehen Andre Fröhlich durch die Langzeitverletzten Nico Döring (Meniskusverletzung), Can Rommel (Mittelfußbruch) und Daniel Rein, der sich im Derby schwer verletzte, die Alternativen aus.

Immerhin: Philipp Wissemann (als Döring-Ersatz) bereitete beim 3:0 in Körle zwei Tore vor und empfahl sich dadurch für weitere Einsätze. „Er ist sehr beweglich und hat einen guten Zug zum Tor“, sagt sein Trainer über den 21-Jährigen.

Und Tom Siebert, der dreifache Derby-Torschütze, hat seine anfängliche Ladehemmung abgelegt. Gerade rechtzeitig, um in die Rolle des Hoffnungsträgers zu rutschen, dass es im vierten Anlauf auch im eigenen Stadion mal klingelt. Selbst wenn der Gast dank seiner starken Individualisten wohl der Favorit ist.

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