Oberliga: TSV Besse beim Tabellenzweiten nicht chancenlos

TSV Besse: 4:9 trotz Widerstand

Verlor unglücklich: Nachrücker Petr Mottl vom Oberligisten TSV Besse. Foto: Kasiewicz

Langenselbold. Ohne Baron, aber nicht chancenlos. Der TSV Besse leistete bei der 4:9-Auswärtsniederlage in der Tischtennis-Oberliga gegen den Tabellenzweiten TG Langenselbold trotz des Fehlens seinen Top-Akteurs erheblichen Widerstand.

Mit Nachrücker Petr Mottl legten die engagiert kämpfenden Edermünder einen ungewohnt positiven Doppelauftakt hin. Die immer besser harmonierenden Kaszuba/Bierwirth überraschten erneut, diesmal mit einem 3:0 (12:10, 11:8, 11:9)-Coup über das TG-Einser-Doppel Mengel/Rohr. Und am Nachbartisch legten Wasik/Pfaff einen 3:1 (11:3, 15:13, 10:12, 11:7)-Sieg gegen Haberle/Leißner nach. Sogar ein dritter Doppelgewinn wäre möglich gewesen. Denn die erstmals gemeinsam agierenden Beck/Mottl führten beim 2:3 gegen Schreitz/Rindert mit 2:0-Sätzen und verloren den dritten Durchgang unglücklich 10:12 in der Verlängerung.

Somit ging der Tabellenvorletzte mit einer 2:1-Führung in die Einzel-Auseinandersetzungen, die vielversprechend begannen. Vor allem wegen einer deutlichen Formsteigerung von Petr Wasik. Der Tscheche kämpfte zunächst Dennis Haberle mit 3:2 (11:7 im Entscheidungssatz) nieder und glänzte dann im Spitzenduell mit einem 3:1(11:9, 11:4, 10:12, 11:7)-Erfolg über Michael Mengel, der bereits 29 Einzelsiege in dieser Saison feiern konnte. „Heute hat Petr super gespielt“, lobte Sebastian Pfaff seinen Doppelpartner. Der an Position zwei aufrückende Mateusz Kaszuba schaffte keinen Einzelgewinn, enttäuschte aber keinesfalls. Er unterlag zwar Mengel glatt in drei Sätzen, hatte aber gegen Haberle Pech. Beim engen 2:3 (10:12) konnte der angriffsstarke Pole im entscheidenden Satz bei 10:9 einen Matchball nicht verwandeln.

Ähnlich unglücklich zog Petr Mottl bei seiner Fünf-Satz-Niederlage (11:13, 11:5, 10:12,11:4, 5:11) gegen Marc Rindert den Kürzeren. „ Vier Sätze lang war er der bessere Spieler, hat sich dann aber im entscheidenden Satz den Sieg klauen lassen “, kommentierte Kapitän Pfaff das Oberliga-Saisondebüt des tschechischen Bezirksoberligaspielers. Er selbst musste bei seinem schwierigen Ausflug ins mittlere Paarkreuz zwei 1:3-Niederlagen gegen Peter Rohr und Andreas Schreitz einstecken, gegen die Florian Bierwirth (0:3 gegen Schreitz, 1:3 gegen Rohr) noch weniger ausrichten konnte. Und da auch Peter Beck mit 1:3 gegen Matthias Leißner verlor, setzte sich am Ende doch der Favorit durch. (zdö)

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