Zwischenbilanz:

TSV Besse führt Kreisoberliga Schwalm-Eder mit makelloser Weste an

Bild mit Symbolcharakter: Gegen Sebastian Opl und Besse (r.) haben alle Teams einen schweren Stand. Hier geht Schwarzenborns Gunter Eyring zu Boden.
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Bild mit Symbolcharakter: Gegen Sebastian Opl und Besse (r.) haben alle Teams einen schweren Stand. Hier geht Schwarzenborns Gunter Eyring zu Boden.

Nach zwölf Spieltagen ist erstmal Pause in der Fußball-Kreisoberliga Schwalm-Eder. Mit dem TSV Besse als souveränem Tabellenführer sind erste Tendenzen erkennbar.

Schwalm-Eder – Offener gestaltet sich der Abstiegskampf. Mit dem Melsunger FV II steht nach dreimaligen Nichtantritt der erste Absteiger indes fest.

Ausfälle

Die Tabelle der Kreisoberliga ist die am meisten verzerrteste unter den heimischen Klassen. Bereits 17 Partien wurden wegen acht gemeldeter Corona-Verdachtsfälle abgesagt. In allen Fällen war das Ergebnis negativ. Durch den erneuten Lockdown kommen nun 35 weitere Spielausfälle hinzu. Somit ergeben sich 52 Nachholspiele zum jetzigen Zeitpunkt. Und viel Arbeit für Klassenleiter Andreas Garde.

Aufstiegsanwärter

Von ganz oben grüßt der TSV Besse mit der makellosen Bilanz von zehn Siegen aus zehn Spielen. Der Neuling von Trainer Andreas Wenderoth zählte bereits im Vorfeld zum Kreis der erweiterten Titelanwärter. Dahinter lauert die Reserve des Gruppenligisten TSV Wabern mit einem Spiel weniger – aber schon elf Zählern zurück. Mit dem Rangdritten TSV Obermelsungen und der SG Antrefftal/Wasenberg als Fünfter nehmen zwei Mannschaften eine Überraschungsrolle ein. Dazwischen platziert sich der 1. FC Schwalmstadt II, der allerdings nur aufsteigen könnte, wenn die eigene erste Mannschaft noch Gruppenliga-Meister werden würde.

Enttäuschungen

Eng geht es im Tabellenkeller zu, wo mit nur zwei Siegen die Mannschaften der SG Schwarzenberg/Röhrenfurth und der SG Uttershausen/Lendorf zu finden sind. Davor befinden sich die SG Neukirchen/Röllshausen, der TSV Schwarzenborn, die SpVgg Zella/Loshausen und die SG Immichenhain/Ottrau in unmittelbarer Reichweite, die vor der Saison allesamt zum Favoritenkreis zählten. Allerdings: Neukirchen hatte mit Abstand das meiste Pech, konnte wegen diverser Verdachtsfälle erst fünf Mal spielen und siegte zudem kampflos gegen Melsungen II.

Heim- und Auswärts

In der Heimtabelle steht die SG Ohetal/Frielendorf an der Spitze. Das Team von Trainer Frank Arend holte 13 Punkte aus sieben Begegnungen. Ganz am Ende der Heimtabelle steht die SG Uttershausen/Lendorf mit nur einem Zähler aus vier Partien. Besses Platz an der Sonne resultiert unter anderen aus bereits 24 Punkten in der Fremde. Ohetal/Frielendorf steht hier als einzige Elf noch ohne Punkt da.

Tore

Insgesamt fielen in den 72 Begegnungen 273 Treffer – das macht rund 3,5 Tore pro Partie. Besse (26), Obermelsungen (23), Zella/Loshausen und Immichenhain/Ottrau (jeweils 22) sind am treffsichersten. Ab der 85. Minute fallen mit 36 die meisten Treffer in der „Crunchtime“. Die Torjägerliste führt Besses Sebastian Opl mit zehn Treffern vor Patrick Friedrich (9, Zella/Loshausen) und Dominic Thomas (9, Ohetal/Frielendorf).

Trainerwechsel

Gab es nur einen. Und den sogar noch vor dem ersten Spieltag. Ex-Profi Sergej Tica bat überraschend um Auflösung seiner Trainertätigkeit bei der SG Uttershausen/Lendorf. Nachfolger wurde Roman Felk, zuvor tätig bei A-Ligist SG Dillich/Nassenerfurth/Trockenerfurth.

Namen und Zahlen

371 Spieler wurden eingesetzt. Mit 27 am meisten bei Wabern II, wohingegen Besse lediglich 19 Spieler benötigte. 900 Spielminuten standen insgesamt nur drei Akteure auf dem Feld: Marvin Hölke und Sükrü Yüksel (Schwarze./Röhre.) sowie Carsten Arend (Obermelsungen).

Kunterbunt ging es in den Spielen mit Beteiligung der FSG Efze 04 zu. Mit 26 Gelben, zwei Ampelkarten und einer Roten Karte sind die Mannen um Spielertrainer Marco Bielert die größten Sünder der Liga. Immichenhain/Ottrau wurde indes nur 13 Mal verwarnt. Die schnellste Rote Karte sah Schwalmstadts Torhüter Moritz Kropf am ersten Spieltag in Schwarzenborn nach 36 Minuten. (Bernd Krommes)

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