Oberliga:

TSV Besse ist auf Kurs Klassenerhalt: Pfaff/Pavolka top als Doppel

Harmonieren prächtig: Michal Pavolka (l.) und Sebastian Pfaff sind das stärkste Oberliga-Doppel.
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Harmonieren prächtig: Michal Pavolka (l.) und Sebastian Pfaff sind das stärkste Oberliga-Doppel.

Halbzeit in der Tischtennis-Oberliga. Und der TSV Besse ist auf gutem Weg, sein Saisonziel Klassenerhalt zu schaffen. „Optimal wäre der siebte Rang“, vertraut Abteilungsleiter Andreas Otto auf seine Mannschaft, die derzeit Achter ist.

Edermünde – Das TSV-Quartett konnte die hinter ihm platzierten Teams von NSC Watzenborn/Steinberg und TuS Kriftel jeweils mit 7:3 schlagen und hat damit die Hauptrivalen auf die beiden Abstiegsränge geschoben. Zwei Remis gegen den TTC Langen und den TV Dreieichenhain halfen, das Polster nach unten mit einer Differenz von vier Zählern aufzumöbeln.

Andererseits fehlen, um am Saisonende der Abstiegs-Relegation zu entgehen, drei Punkte nach oben. „Die haben wir zuhause gegen Bürstadt und in Dreieichenhain liegen gelassen, wo wir leider die sich bietenden Chancen nicht nutzen konnten“, bedauert TSV-Kapitän Sebastian Pfaff. Was nach starker Leistung und 4:3-Führung auch für die bittere 4:6-Niederlage in Fulda gilt.

Im Top-Paarkreuz absolut konkurrenzfähig

Ein Blick auf die Einzel-Bilanzen zeigt, dass als Nummer eins der slowakische Neuzugang Michal Pavolka mit 11:5-Siegen das erhoffte Zugpferd ist. Für Otto hat er „die hohen Erwartungen voll erfüllt.“ Was Pavolkas sechster Rang in der Liga-Bestenliste unterstreicht. Da es Krzystof Kaczmarek (9:9) an der zweiten Position schaffte, ausgeglichen zu spielen, waren die Edermünder im Top-Paarkreuz absolut konkurrenzfähig.

Was im zweiten Paarkreuz ebenso für Sebastian Pfaff mit 9:7-Bilanz gilt. Jedoch ist dort auch die Achilles-Ferse zu finden. Dem hochtalentierten Tyler Köllner gelang, trotz deutlicher Aufwärtstendenz, nur ein Erfolgserlebnis: der 3:1-Sieg gegen den Bürstädter Frank Stephan. Aber er bekommt Rückenstärkung. „Es fehlt nicht mehr viel. Tyler hatte schon richtig gute Auftritte dabei“, ist Andreas Otto überzeugt, dass der 15-jährige Landwehrhagener bald öfters gewinnen wird. Wie schwer es ist, in dieser starken Oberliga zu punkten, mussten auch die aushelfenden Kacper Malinowski und Peter Beck (jeweils 0:2) erkennen.

Am 29. Januar geht es weiter

Die positive Überraschung war, dass Pfaff/Pavolka als neues Top-Doppel sofort funktionierten und mit 7:1-Siegen (gleichauf mit Nogami/Ratushniak vom TTC Langen) sogar an die Spitze der Oberliga-Bestenliste eroberten. Die Kehrseite der Medaille: Kaczmarek/Köllner (0:5) glückte kein Doppelgewinn, Kaczmarek/Malinowski immerhin einer.

In die Rückrunde starten die Besser, die nur noch vier Heimspiele haben, am 29. Januar beim Tabellenvierten TTC Rot-Weiß Biebrich. „Unser Vorteil ist aber, dass wir zuhause gegen die direkt vor uns liegenden Fulda-Maberzell und Dreieichenhain spielen“, betont Andreas Otto. Zudem werden Eintracht Frankfurt und NSC Watzenborn/Steinberg in der Bilsteinhalle erwartet. (Reinhold Döring)

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