Hruschka wie einst Lizarazu beim 1:1 von Melsungen gegen Wabern

TSV Wabern bleibt nach 1:1 gegen Melsungen FV Dritter 

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Hoch das Bein: Waberns Kapitän Florian Korell (links) ist hier vor MFV-Linksverteidiger Niklas Hruschka am Ball, dem mit einem sehenswerten Solo das 1:1 für Melsungen im Derby gelang. 

Das könnte zu wenig sein im Kampf um die Relegation für die Fußballer des TSV Wabern: Im Nachbarschaftsduell der Gruppenliga kamen die Reiherwalder beim frisch gebackenen Meister Melsunger FV nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus.

"Das war bei den Bedingungen, mit denen wir ganz gut klargekommen sind, ein total schweres Spiel. Melsungen hat versucht uns mürbe zu machen“, sagte TSV-Coach Kim Sippel nach dem dritten 1:1 im dritten Derby in Serie (zuvor gegen Homberg und in Brunslar). Denn auf der Leichtathletik-Anlage im Waldstadion bedarf es wohl ein Dutzend Balljungen, um einen schnellen Spielfluss zu garantieren. Der Einzige, der mit gutem Beispiel voranging, war MFV-Vorsitzender Nils Weigand, der in der Pause einen Ball aus dem angrenzenden „Urwald“ holte.

Wabern übernahm zunächst die Initiative und gab durch Fabian Korell einen ersten Schuss ab (3.). Der zweite Abschluss auf der Gegenseite hätte Melsungen in Führung bringen können. Nach einem katastrophalen Rückpass von Christoph Bergmann konnte Maximilian Korell den heranstürmenden Carlos Michel nur noch foulen und es gab Elfmeter. Hier parierte Korell prächtig gegen Alexander Raabe und guckte auch den Nachschuss von Tobias Frommann über die Latte (10.).

Fortan gab der MFV den Ton an. Maximilian Kördel auf Zuspiel Frommanns (14.) und Frommann nach einem Pass in die Schnittstelle von Joseph Nserat (17.) waren durchaus dicht dran am Führungstreffer. Auf der Gegenseite bissen die mit sechs gelernten Stürmern angetreten Gäste regelmäßig am glänzenden Innenverteidiger Wojciech Bijan die Zähne aus. Und wenn nicht, war Torhüter Sebastian Nödel zur Stelle, der besonders beim Kopfball von Emin Dag glänzte (43.).

Genauer zielte der Torjäger per Strafstoß, nachdem der eingewechselte Max Fröhlich gefoult hatte (60.). Mit Wut im Bauch wagte Melsungens Niklas Hruschka ein unwiderstehliches Solo und schloss eiskalt zum 1:1 ab (61.). „Das war wir früher Bixente Lizarazu. Wir haben nochmal alles rausgehauen und werden auch nächste Woche in Körle alles geben“, betonte MFV-Coach Christian Leck, der sich in der hektischen Schlussphase sogar selbst eingewechselt hatte.

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