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TSV Wabern geht selbstbewusst in den Jahresendspurt: Hünfelder SV kommt

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Von: Sebastian Schmidt

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Mit Leidenschaft in jeden Zweikampf: So wie hier Lennart Klinge (Mitte) gegen Sands Salko Dzaferi wollen die Waberner sich auch gegen Hessenliga-Absteiger Hünfelder SV präsentieren.
Mit Leidenschaft in jeden Zweikampf: So wie hier Lennart Klinge (Mitte) gegen Sands Salko Dzaferi wollen die Waberner sich auch gegen Hessenliga-Absteiger Hünfelder SV präsentieren. © Pressebilder Hahn

Durchatmen war angesagt bei den Fußballern des TSV Wabern. Eine große Erleichterung spürbar nach dem ersten Saisonsieg nach zehn erfolglosen Anläufen in der Verbandsliga. An den sie im kommenden Heimspiel gegen den Hünfelder SV anknüpfen wollen (So. 15 Uhr).

Wabern – „In den kommenden sechs Wochen gilt es für alle bei uns, dem Fußball alles unterzuordnen. Wir gucken noch nicht auf die Tabelle, dürfen aber nicht den Kontakt nach oben verlieren“, erklärt TSV-Spielertrainer Patrick Herpe. Wohlwissend der Schwere der Aufgabe am Sonntag, weil beide Teams fast nur eine Gemeinsamkeit verbindet. Denn ebenso wie das zuletzt spielfreie Wabern (4:1) landete Hünfeld seinen jüngsten Erfolg gegen den SSV Sand (5:1).

Ansonsten sind die Vorzeichen noch klarer, als sie zu Saisonbeginn vermuten ließen. Für den heimischen TSV als Neuling bleibt der Klassenerhalt das große Ziel, der HSV aus dem Landkreis Fulda zählt als Hessenliga-Absteiger zum Favoritenkreis um den Aufstieg. Wobei Trainer Johannes Helmke relativiert: „Wir sind selbstbewusst genug, um zu sagen, dass wir in der Spitzengruppe bleiben wollen. Allerdings lässt sich klar erkennen, dass es oben ganz eng zugehen wird.“

Grundtugenden sind gefragt

Der 36-Jährige, der ab 2007 selbst als Verteidiger Leistungsträger in Hünfeld bis zur Hessenliga war, meisterte nach dem Abstieg im Sommer einen „kleinen Umbruch“. Aus der eigenen Jugend (Jonas Simon, Leon Zöll), zweiten Mannschaft (Max Vogler, Nils Witte) sowie Gruppenliga (Mark Zentgraf/FV Horas, Karlo Vidovic/Petersberg) haben neue Kräfte ihren Weg gemacht. Helmke kann aus einem 21er-Kader wählen. In Wabern zählt auch wieder Kapitän Julian Rohde zum Aufgebot. „Die Breite ist eine große Stärke bei uns“, sagt der HSV-Coach, der einen leidenschaftlich kämpfenden TSV erwartet und betont: „Wer so in der Gruppenliga durchmarschiert, hat definitiv auch das Zeug, um in der Verbandsliga zu bestehen.“

Das wollen sie beim TSV unter Beweis stellen. Wohlwissend, dass es nur mit der Leidenschaft und dem Teamgeist geht wie in Sand. „Die Grundtugenden sind das Entscheidende. Es geht nicht darum, fußballerisch zu glänzen“, erklärt Herpe und lässt offen, inwieweit es Änderungen in der Startelf gibt. Sicher ist nur, dass Martin Mühlberger (Zahn-OP) passen muss. Angeschlagen sind Niklas Müller (Erkältung) und Andreas Schluckebier (muskuläre Probleme). Hoffnung macht, dass Marius Rohde nach einer Gehirnerschütterung seit Dienstag wieder voll im Training ist. Und helfen möchte, dass Wabern spät, aber nicht zu spät, doch noch in der Liga ankommt. (Sebastian Schmidt)

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