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TSV Wabern nach 3:1 beim 1. FC Schwalmstadt im Pokal-Halbfinale

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Von: Bernd Knauff

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Ball im Blick: Waberns Abwehrchef Luca Wendel (l.) im Duell mit Schwalmstadts Kapitän Vedran Jerkovic.
Ball im Blick: Waberns Abwehrchef Luca Wendel (l.) im Duell mit Schwalmstadts Kapitän Vedran Jerkovic. © Pressebilder Hahn

Mit einer starken Vorstellung in der Schlussviertelstunde und den entscheidenden beiden Treffern binnen drei Minuten sicherte sich Verbandsligist TSV Wabern den 3:1 (0:0)-Erfolg im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals gegen Gruppenligist 1. FC Schwalmstadt.

Treysa – Und trifft nun im Halbfinale auf den Sieger der Partie Melsunger FV gegen SC Edermünde (19. November). Zunächst war es Waberns Patrick Herpe, der einen abgewehrten Torschuss von Jan Luca Schmeer mit dem zweiten Ball zur 2:1-Führung veredelte (80.). Wenig später erzielten die Gäste nach einer feinen Kombination über den eingewechselten Jannis Dittmar und Spielertrainer Herpe durch Torjäger Fabian Korell das 3:1 (83.). Indes, da war Vedran Jerkovic nicht mehr auf dem Spielfeld. Schwalmstadts Kapitän, einmal mehr die herausragende Spielerpersönlichkeit des FCS, musste mit Nackenbeschwerden ausgewechselt werden (75.).

Die zweite Halbzeit begann, wie sie endete, mit zwei Toren binnen drei Minuten. Zunächst war es Jerkovic, der einen von TSV-Torhüter Christian Hetzel abgeklatschten Dammer-Schuss zum 1:0 verwandelte (50.). Doch die Antwort Waberns ließ nicht lange auf sich warten, als der stark aufspielende Dennis Neumann das 1:1 erzielte. Hier war eine gelungene Ballstafette über Amert und Korell voraus gegangen (53.).

Schmeer und Herpe treiben an

Angetrieben von den spielfreudigen Schmeer und Herpe erspielte sich der Verbandsligist im ersten Spielabschnitt ein klares Chancenplus. Herpe (9., 26., 27.), Korell (11.) und Neumann (20.) verfehlten ihr Ziel oder blieben nur zweiter Sieger gegen den glänzend reagierenden Laurenz Kuhn im Tor der Schwälmer. Auf der Gegenseite verpasste Timur Ögretmen einen Hochkaräter (18.).

„Die, die gespielt haben, haben das gut gemacht“, hatte FCS-Trainer Marco Schwab trotz der Niederlage ein Lob für seine ohne die Atas-Brüder sowie Tobias Girschikofsky und Nick Allerdings angetretene Formation parat. „Wichtig war, wieder einmal ein Erfolgserlebnis im Spiel mit einem starken Gegner feiern zu können“, freute sich auf der Gegenseite Waberns Coach Mario Völker über den Halbfinaleinzug sowie die mentale Stärkung im Hinblick auf die kommenden Verbandsliga-Aufgaben. (Bernd Knauff)

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