4:1 in Unterzahl gegen Kirchberg/Lohne

TSV Wabern neuer Spitzenreiter der Gruppenliga

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Volle Kraft voraus: Fabian Korell (links) traf beim 4:1 gegen Kirchberg/Lohne zum 1:0 für den TSV Wabern. 

Wabern. Der TSV Wabern bleibt auf Aufstiegskurs: Mit 4:1 (1:0) nahmen die Reiherwalder Revanche für die 1:3-Hinspielniederlage gegen die SG Kirchberg/Lohne in der Fußball-Gruppenliga.

Das war der sechste Sieg in Serie bei 25:1-Toren.  Dadurch ist Wabern zumindest für einen Tag Tabellenführer. „Wie mein Rumpfteam das gemeistert hat, ist einfach beeindruckend“, lobte TSV-Trainer Kim Sippel. Denn nun fehlt im Endspurt auch noch Abwehrmann Marcel Geisser (Kreuzbandriss). Der Gast enttäuschte dagegen auf ganzer Linie und hätte noch höher verlieren können. „Jeder muss sich hinterfragen. Wenn wir unsere Einstellung nicht ändern, werden wir absteigen“, sagte SG-Trainer Paul Graf.

Im ersten Abschnitt war es zunächst eine ausgeglichene Begegnung. Die klareren Gelegenheiten hatte der TSV. Allein Emin Dag hätte die Partie entscheiden können. Gleich dreimal scheiterte der Stürmer an Torwart Lars Dressler oder hatte Pech im Abschluss (4., 27., 39.). Sehenswert war dagegen der Auftritt von Fabian Korell zum 1:0. Noch in der eigenen Hälfte lief er seinem Gegenspieler davon und überlistete Torhüter Dressler mit einem strammen Schuss (9.). „Wir hätten viel früher den Sack zumachen müssen“, wusste Kim Sippel.

Mühlberger gibt Antwort zum 2:1

Auf der Gegenseite ließen Daniel Wissemann (7., 16.) und Paul Graf gute Möglichkeiten liegen. Nach der Pause glich Jannis Ehrhardt nach einer Ecke mit einem sehenswertem Kopfball aus (49.). Die Freude darüber währte nur kurz, weil Martin Mühlberger die SG-Abwehrrecken an der Strafraumgrenze narrte und eiskalt abschloss (57.).

Obwohl Gavin Grünhäuser die Gelb-Rote Karte kassierte (62.), legte Wabern in Unterzahl nach. Kapitän Florian Korell schloss einen Konter zum 3:1 ab (69.). Dann hatte auch Torjäger Emin Dag sein Erfolgserlebnis und verwandelte einen an ihm verschuldeten Strafstoß zum Endstand (85.).

Von Uwe Verch

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