Lukasz Kowalski pariert entscheidend

TSV Wollrode nach 25:24 im Hit gegen ESG Gensungen II auf Landesliga-Kurs

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Wollröder Jubel: Im Vordergrund Sören Kothe (Nummer 10), der seine gesamte Bank mitreißt. Kein Wunder, hat der TSV doch nach dem schwer erkämpften Sieg im Spitzenspiel Aufstieg und Meisterschaft fest im Blick. 

Torhüter Lukasz Kowalski hat den Handballern des TSV Wollrode beim 25:24 (12:12) den Sieg im Bezirksoberliga-Spitzenspiel gegen die ESG Gensungen/Felsberg II gesichert.

In einer umkämpften Schlussphase traf erst ESG-Spielmacher Tim Schanze den Pfosten, bevor Kowalski den Nachwurf von Gensungens Rechtsaußen Marcel Schanze parierte. „Wir haben das glücklichere Ende für uns gehabt“, sagte TSV-Coach Mensur Fitozovic. Und: „Jetzt haben wir es in der eigenen Hand, den Aufstieg zu schaffen.“

Dabei waren die Edertaler besser ins Spiel gestartet und hatten sich über 5:2 (9.) auf 9:5 (17.) abgesetzt. Dazu bot Joshua Röse im ESG-Tor eine starke Leistung. Erst nach einer Auszeit von Fitozovic steigerten sich die Gastgeber. Vor allem Jonas Herlitze. Der Linkshänder traf sowohl aus dem Positionsangriff als auch von der Siebenmeterlinie eiskalt.

ESG-Coach Kamm hadert

„Wir haben die nötige Aggressivität und Kompaktheit in der Abwehr gezeigt“, freute sich Fitozovic. Sein Kollege Philipp Kamm hingegen haderte mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Die Auszeit war ein Bruch in unserem Spiel. Wir sind nicht mehr in die Tiefe gegangen und haben im Angriff die Zweikämpfe verloren, die wir zuvor noch gewonnen haben.“

In der Tat war die Partie von nun an ausgeglichen. Dabei gelang es dem TSV, die Edertaler zunehmend in den Positionsangriff zu drängen und das starke Tempospiel der Gäste zu unterbinden.

In der Schlussphase mussten die Edertaler den Ausfall von Daniel Grothnes verkraften, der nach einem harten Einsteigen von TSV-Kreisläufer Thassilo Frohmuth nicht mehr weiterspielen konnte. Ohne den Halbrechten fehlten der ESG im Rückraum die Alternativen. Beim 23:21 (52.) durch Lukas Reinbold hatten sich die Blau-Weißen erstmals eine Zwei-Tore-Führung erarbeitet. Die dank der Paraden von Lukasz Kowalski für den wohl wegweisenden Sieg reichte.

Wollrode: Hartung (1.-13., 2 Paraden/7 Gegentore), Kowalski (13.-60., 9/16), Ludwig (bei drei 7m, 2/1) - Herlitze 13/6, Schmieling, Frohmuth 1, Gerlach, Lösch 1, Schulze, Kothe 4, Schneider 3, Schindler, Reinbold 2, Hartung 1.

Gensungen: Bickert (bei einem 7m, 0/1), Minhöfer (bei zwei 7m, 1/1), Röse (1.-60., 13/23) - Jericho 1, Folwerk, T. Schanze 10/5, Küchmann 2, M. Schanze 2, Hohmann, Wolf, Grothnes 7, Kamm, Schnitzerling, Grebe 1.

SR:Dietrich/Janisch.

Zuschauer: 500.

Siebenmeter: 6/7:5/8.

Zeitstrafen: 6:2-Minuten.

Rot: 51. Frohmuth (grobes Foulspiel.)

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