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TuS Viktoria Großenenglis erwartet TSG Lütter zum Topspiel der Hessenliga

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Von: Sebastian Schmidt

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Bereit für das Topspiel: Abwehrspezialistin Nikola Körbel steht dem TuS Viktoria Großenenglis gegen die TSG Lütter wieder zur Verfügung.
Bereit für das Topspiel: Abwehrspezialistin Nikola Körbel steht dem TuS Viktoria Großenenglis gegen die TSG Lütter wieder zur Verfügung. © Pressebilder Hahn

Das wird ein heißer Tanz: Nur zwei von zwölf Fußball-Hessenligisten in beiden Staffeln haben ihre ersten drei Spiele gewonnen. Der TuS Viktoria Großenenglis und die TSG Lütter nämlich, die somit am Samstag (17 Uhr) ihr erstes Topspiel auf diesem Niveau bestreiten.

Großenenglis – Viktoria-Coach Alessandro Wiegand betrachtet die Partie als „essenziell wichtig“. Sein Gegenüber Andre Kleinheinz erklärt: „Wer gewinnt, kann für ein weiteres Jahr in der Hessenliga planen.“ Bereits jetzt haben beide Teams ein Polster von acht Punkten auf die Ränge erarbeitet, von denen aus es 2022 in den Play-downs gegen den Abstieg gehen wird. Drei weitere Punkte – die dann auch mit in die Aufstiegsrunde genommen würden – wären ein Meilenstein, um auf einem der ersten drei Plätze völlig sorgenfrei zu überwintern.

Trainer Wiegand legt Fokus auf Zweikämpfe

„Kampf, Wille und Ehrgeiz“ sind die Schlagworte, mit denen Wiegand sein Team an die Spitze geführt hat. Und zu einer Torfabrik gemacht. Mit Johanna Straube (5), Julia Faupel und Jana Schwaab (beide 3) tragen drei der vier treffsichersten Spielerinnen bislang das Trikot der Viktoria. Im Vergleich zum 3:0 gegen Eintracht Lollar ist Straube wieder an Bord. Faupel (Oberschenkel) droht indes ebenso wie Sophie Trost (Fuß) angeschlagen auszufallen. Ebenso fehlen Alina Weiß (Urlaub) und Julia Stemmler (privat verhindert). Dafür rückt Nikola Körber wieder ins Aufgebot.

„Wir müssen akribisch in die Zweikämpfe gehen. Ich erwartete ein zentrumslastiges Spiel mit nur wenigen Torchancen“, betont Wiegand, der Lütter als robusten Gegner einschätzt. Die Gäste liegen bislang weit über Soll. Denn mit Sinem Yamuk (Opel Rüsselsheim), Lena Betz (Würzburger Kickers) und Laura Ganz (Pause) galt es drei Leistungsträgerinnen zu ersetzen. Neu kamen sieben B-Mädchen, die bislang vor allem in der zweiten Mannschaft spielen. Dafür machten Akteurinnen wie Mittelfeldspielerin Fabienne Beck einen großen Sprung.

Lütter spielte im DFB-Pokal vor 650 Fans gegen 1. FC Köln

Einen Schub gab Lütter, einem Ortsteil der Gemeinde Eichenzell, zudem der Höhepunkt der Vereinsgeschichte. Vor vier Wochen durfte sich die TSG im DFB-Pokal gegen den 1. FC Köln beweisen. Vor 650 Zuschauern gegen den Erstliga-Neuling um die Ex-Bundesliga-Torschützenkönigin Mandy Islacker (2016 und 2017) schlug sich Lütter beim 0:7 wacker. „Anscheinend haben die Mädels aus der Partie viel mitgenommen“, zeigt sich Kleinheinz erfreut.

Allerdings drohen gleich drei Leistungsträgerinnen aus dem 17er-Kader für Samstag auszufallen. Torjägerin Karolina Burkhard (3 Treffer) ist beim jüngsten 1:0 gegen Marburg umgeknickt und wird nicht auflaufen können. Zudem bangen die Osthessen um ihre Innenverteidigerinnen Emilie Reith, die ebenso umgeknickt ist, und Elisabeth Nawrath (Leistenbeschwerden). (Sebastian Schmidt)

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