Hessenliga:

TuS Viktoria Großenenglis legt mit Neuzugang Straube gegen Marburg los

Jetzt für Hessenligist Großenenglis am Ball: Johanna Straube, hier links am Ball zu Regionalliga-Zeiten für den RSV Roßdorfs gegen den TSV Jahn Calden und Jacqueline Scheuren zu sehen. Straube wurde nun von Eintracht Lollar verpflichtet. Archivfoto: Joachim hofmeister
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Jetzt für Hessenligist Großenenglis am Ball: Johanna Straube, hier links am Ball zu Regionalliga-Zeiten für den RSV Roßdorfs gegen den TSV Jahn Calden und Jacqueline Scheuren zu sehen. Straube wurde nun von Eintracht Lollar verpflichtet.

Sie gehören mittlerweile zum Inventar der Frauenfußball-Hessenliga. Als Dorfverein ist das allein schon eine großartige Leistung. Doch der TuS Viktoria Großenenglis will mehr als nur in Hessens höchster Spielklasse irgendwie mithalten. Die Aufstiegsrunde soll’s in dieser Saison sein.

Großenenglis – Dafür möchten die Borkenerinnen im ersten Spiel gegen SF/BG Marburg (Sa.17 Uhr) den Grundstein legen. Es ist der Start einer Serie mit fünf Heimspielen in Folge. Trainer Alessandro Wiegand strebt für diese fünf Partien das Maximalziel an: „Wir wollen möglichst fünf Siege holen, wenigstens aber ungeschlagen bleiben.“ Eine forsche Herangehensweise, die sich durch vier Niederlagen (2:4 bei Rot-Weiß Göttingen, 1:3 beim SC Borchen, 5:7 bei Arminia Bielefeld II, 2:5 gegen Jahn Calden II) in sechs Testspielen der Vorbereitung kaum begründen lässt. Die zwei Siege gelangen gegen Oberligist Sparta Göttingen (6:1) und Landesligist TuS Sennelager (4:2).

Allerdings misst der TuS-Coach den Ergebnissen keine große Bedeutung bei. Vielmehr stimmt ihn das Fitnesslevel seiner Schützlinge optimistisch. Das hat dazu geführt, dass die Viktoria keine Personalprobleme hat. Bis auf die fehlende Sarah Landinghoff-Schmidt hat Wiegand die Qual der Wahl.

Jäger und Faupel sind gesetzt

Zwei Spielerinnen sind auf jeden Fall gesetzt: Carina Jäger auf der Sechserposition und Julia Faupel. Die Außenspielerin setzt die Vorgaben klug um und ist neben Laura Festor eine Gewinnerin der Vorbereitung. „Unser Kader ist so breit und gut besetzt wie nie zuvor. Demnach ist auch der Konkurrenzkampf größer geworden“, bemerkt Jäger. Als weiteren Ansporn sieht die neue und alte Spielführerin die Großenengliser „Sommersause“, die das Team nach der Partie zusammen besuchen möchte.

Damit die Mannschaft auf der Kirmes auch einen Sieg feiern kann, braucht es Tore. Dafür ist Neuverpflichtung Johanna Straube nun hauptverantwortlich. Die Angreiferin kommt von Eintracht Lollar und hat in ihrer Vita neun Bundesliga-Spiele für den SC Bad Neuenahr stehen. In der Regionalliga traf sie für Eintracht Wetzlar zehnmal in einer Saison, in den letzten drei Hessenliga-Spielzeiten jeweils zweistellig. „Johanna ist eine Torgarantin für uns“, sagt der Viktoria-Trainer über Straube, die vor drei Jahren ihren neuen Klub mit einem Viererpack fast im Alleingang besiegte. Für ein gutes Ergebnis am Samstag ist jedoch mehr als eine gefährliche Stürmerin nötig. (Fabian Seck)

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