Woche der Wahrheit steht bevor

TuS Viktoria Großenenglis nutzt in Gläserzell Chancen nicht

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Carina Jäger

Gläserzell. Rückschlag für den TuS Viktoria Großenenglis: Die Borkenerinnen unterlagen mit 1:3 (1:1) bei Konkurrent SV Gläserzell. Somit bleibt die Lage im Abstiegskampf der Frauenfußball-Hessenliga prekär.

Fast sämtliche Teams im Tabellenkeller punkteten am Wochenende dreifach und rückten an die Viktoria heran.

Die sich von der Abstiegszone hätte lösen können. Doch eine mangelhafte Chancenauswertung und Abwehrschwächen bei Standards machten dem Vorhaben des Teams von Trainer Daniel Döring einen Strich durch die Rechnung. „Es war wie so häufig: Wenn man vorne seine Möglichkeiten vergibt, wird man irgendwann hinten dafür bestraft“, konstatierte der TuS-Coach. Die Bestrafung der Osthessinnen erfolgte per Doppelschlag: Erst schloss Top-Stürmerin Michelle Beck einen Konter zum 2:1 ab (72.), dann nutzte Maren Kress eine Unsicherheit von Viktoria-Torhüterin Lisa-Maria Kaiser nach einem Freistoß aus – 3:1 (74.).

Viele Chancen vergeben

Soweit hätte es gar nicht kommen dürfen. Nachdem Kisa Reck unbedrängt eine Ecke zur 1:0-Führung für die Gastgeberinnen verwertete (6.) und Jana Schwaab per Handelfmeter den Ausgleich besorgte (11.), war es ein Spiel auf ein Tor. Nämlich auf das der herausragenden Torfrau Jasmin Jökel. Zunächst verpasste Schwaab ihren zweiten Treffer knapp (23.), dann scheiterte Julia Faupel frei an Jökel (25.). Gleiches Spiel in der zweiten Hälfte: Einen Kracher von Carina Jäger parierte die SV-Torhüterin klasse (50.). Und hatte dazu das Glück der Tüchtigen auf ihrer Seite. Die eingewechselte Sophie Trost schoss freistehend drüber (53.), ein Jäger-Kopfball klatschte an die Latte (65.).

Vom Heimteam war lange nichts zu sehen. Bis zur 72. Minute, als das Spiel per Doppelschlag auf den Kopf gestellt wurde. Danach brachte auch eine Umstellung auf Dreierkette und drei Angreiferinnen nichts mehr ein. „Wir haben ein starkes Spiel gemacht - bis auf die Chancenverwertung“, sagte Döring. Nun warten auf den TuS entscheidende Duelle gegen Wetzlar II (5. Mai), Neu-Isenburg (9. Mai) und Marburg (12. Mai). 

TuS:Kaiser - Körbel (83. Kling), Stemmler, Winter, Unzicker (72. Wanner) - Wagner (42. Trost), Festor, Jäger, Faupel - Schwaab, Pospich. 

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