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TuS Viktoria Großenenglis punktet beim 0:0 in Marburg

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Von: Sebastian Schmidt

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Julia Faupel
Belohnte sich nicht: Die starke Julia Faupel ließ zwei Chancen für Großenenglis liegen. © Pressebilder Hahn

Die Hessenliga-Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis können mit einem guten Gefühl in die kleine Pause gehen und sind wieder am 22. Oktober im Spiel beim TSV Klein-Linden gefordert. Denn in der Partie bei den Sportfreunden Blau-Gelb Marburg holten sie ihren siebten Punkt und wussten ihren Trainer beim 0:0 kollektiv zu überzeugen.

Marburg – „Der Saisonstart ist nicht optimal, aber sehr ordentlich. Wir machen wirklich aus wenig viel“, lobte Langhans, der in Marburg vor allem seine starke Doppelsechs mit Carina Jäger (krank) und Laura Festor (verhindert) zu ersetzen hatte. Jana Schwaab und Leticia Pfaff rückten dafür ins zentrale Mittelfeld und gaben nicht nur defensiv den Takt vor.

Dahinter war Hannah Lachmann eine umsichtige Torfrau, vor der die neu formierte Viererkette um Ersatzkapitänin Lea Unzicker funktionierte. „Wir haben körperlich dagegen gehalten, praktisch keine Chance zugelassen und in der Abwehr keinen einzigen Fehler gemacht“, erklärte Langhans voller Stolz.

Gutklassiges Duell auf Augenhöhe

Zehn Minuten brauchten die Gäste gleichwohl, um sich zu finden und auf dem ungewohnten Kunstrasen aufeinander abzustimmen. Dann aber nahmen sie den Kampf erfolgreich an und lieferten Marburg ein gutklassiges Duell auf Augenhöhe.

Nur das I-Tüpfelchen, das ließ sich Großenenglis entgehen. Ausgerechnet die sonst so treffsichere Julia Faupel, die bereits zwei Saisontore auf dem Konto hat, konnte die beiden besten Chancen nicht nutzen. Die 27-Jährige wurde nach einem schönen Spielzug zunächst von der eingewechselten Sophie Trost mit der Hacke in Szene gesetzt, schloss aber zu ungenau ab (55.).

Torfrau Liebegott glänzt

Besser zielte Faupel nach einem langen Ball von Schwaab, in deren Folge sie von keiner Feldspielerinnen gestoppt werden konnte. Dagegen hatte etwas nur die Liebegott. Liebegott, Vorname Jenny, ist Marburgs Torfrau und die lenkte den Ball noch mit den Fingerspitzen über die Latte (68.). „Ich trauere diesen Chancen ausnahmsweise nicht hinterher, weil die Freude über die starke Mannschaftsleistung klar überwiegt“, sagte Langhans. (Sebastian Schmidt)

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