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Ungers Matchplan ging voll auf

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Von: Bernd Knauff

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In überlegener Manier gewannen Marc Unger (SC Neukirchen) und Anna Starostzik (Spiridon Frankfurt) den Hauptlauf über die 8100 Meter-Distanz beim 50. Ziegenhainer Silvesterlauf, zugleich die achte und letzte Station im Schwalm-Eder-Laufcup. Mit den 219 Teilnehmern und Teilnehmerinnen zum Jubiläum zeigte sich der Veranstalter durchaus zufrieden.

Ziegenhain – „Ich wollte vom Start weg vorne dabei sein“, beschrieb der 35-jährige Triathlon-Profi seinen Matchplan. An den er sich ganz genau hielt. Bereits nach der ersten von drei Schleifen durch den Schützenwald in Führung liegend überquerte der Sportwissenschaftler nach 28:19 Minuten die Ziellinie vor Martin Herbold (29:46). Während Unger seinen fünften Sieg an der früheren Nachsorge-Klinik feierte, konnte auch der Homberger jubeln. Schließlich genügte ihm der zweite Rang zu seinem vierten Sieg in der Cup-Wertung nach 2015, 2016 und 2018. Als Gesamt-Dritter glänzte mit Tobias Gonther ein weiterer Neukirchener in 30:09.

Mit dem Gewinn der M40 in 32:51 Minuten sicherte sich der Homberger Michael Koeniger die Serienwertung. Das gelang in der M50 Holger Möller vom TSV Urfftal 08 (37:40). Die Nase vorn hatte hier mit Thomas Klement ein weiterer Triathlet des SC Neukirchen (33:21).

Viereinhalb Minuten betrug der Vorsprung von Frauen-Siegerin Starostzik (31:17) gegenüber der Geismarerin Jolina Vaupel (35:46), die wiederum die drittplatzierte Maren Jäger (TV Wetter, 37:36) klar hinter sich ließ. Nicole Ramus (TSV Geismar) sicherte sich mit ihrem zweiten Rang in der M50 in 38:12 ihren ersten Gesamtsieg in der Cup-Wertung.

Sylvia Schenk, Teilnehmerin des ersten Silvesterlaufes am 31. Dezember 1971, bedankte sich für ihre Einladung zum Jubiläum mit dem Sieg in der W70. Vor den Augen von Ehemann Franz-Josef Kemper, in den sechziger Jahren Weltrekordler über 800 Meter, sowie angetrieben von Moderator Karlo Seck überquerte sie nach 48:12 Minuten die Ziellinie. „Es war schön, doch mit dem Wind und den Steigungen auch schön schwer“, erklärte die Juristin im Ziel.

Talente stachen über die Mittelstrecke (2100m). Der 18-jährige Oskar Weber (LCM Rotenburg) setzte sich in 9:08 Minuten gegen Rafael Lorenz (SCN, 9:37) sowie dem sechsmaligen Langstrecken-Sieger vergangener Jahre Thorsten Kramer (9:50) durch. Bei den Frauen imponierte die zwölfjährige Luana Krudewig (ESV Jahn Treysa) in 12:00 vor der elfjährigen Mariette Matthé (Geismar, 12:14). Raphael Kurze genügte der zweite Rang in 16:05 Minuten zu seinem ersten Erfolg im Schwalm-Eder-Laufcup. Der Achtjährige kommt aus der Geismarer Talentschmiede von Trainer Günter Kistner.

Von vorne weg: Marc Unger kontrollierte von Beginn an das Feld.
Von vorne weg: Marc Unger kontrollierte von Beginn an das Feld. © Richard Kasiewicz

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