1:1 gegen Weidenhausen

Der erste Sieg war für den Melsunger FV greifbar nahe

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Melsunger Torjubel: Hendrik Schmidt freut sich mit dem Torschützen Niklas Müller (rechts). 

Zuerst die schlechte Nachricht: Das Verbandsliga-Schlusslicht Melsungen 08 wartet immer nocht auf den ersten Sieg. Jetzt die gute: der Aufsteiger ist spätestens seit dem gestrigen 1:1 (0:0) gegen den SV Adler Weidenhausen in der neuen Liga angekommen.

Den einen Punkte verdiente sich die Mannschaft von Trainer Peter Wefringhaus redlich, und wenn Leon Koch ein wenig mehr Schussglück gehabt hätte, dann hätte es sogar zum ersten Sieg gereicht.

Schon in der zehnten Minute tauchte der Alleinunterhalter im Melsunger Angriff allein vor dem Weidenhausener Tor auf, aber sein Schuss verfehlte sein Ziel. Und nur eine Minute später fand Koch in Torwart Johannes Klotzsch seinen Meister.

Deshalb konnten die favorisierten Gäste mit dem 0:0 zur Pause zufrieden sein, zumal Klotzsch einen weiteren Schuss Kochs parierte, und Hendrik Schmidt mit einem Kopfball das Tor knapp verfehlte. Auf der anderen Seite musste Sascha Beetz in den ersten 45 Minuten sein Können nur einmal zeigen. Melsungens Torwart parierte einen Schuss von Jannis Beng. In der 48. Minute holten sich die Bartenwetzer etwas verspätet den verdienten Lohn für die gelungene erste Halbzeit. Niklas Müller köpfte eine gefühlvolle Flanke von Mario Kilian zur 1:0-Führung ins Netz.

Aber der Treffer gab dem MFV keinen Auftrieb, sondern rüttelte den SV Adler wach. In der 55. Minute traf Kilian Löffler den Pfosten, und acht Minuten später bejubelten die Gäste den Ausgleich. Jan Gerbig war per Kopf erfolgreich.

Torjäger Gonnermann abgemeldet

Dass der sonstige Torjäger Sören Gonnermann in der 65. Minute seine erste und einzige Torchance hatte, spricht für die bestens funktionierende Melsunger Defensive. Allerdings hätte Gerbig (75.) seinen zweiten Treffer erzielt wenn er in aussichtsreicher Position nicht gezögert hätte, womit er Markus Kurka die Gelegenheit zur Rettungstat gab. Aber auch auf der anderen Seite hätte in der Schlussphase noch der Siegtreffer fallen können, doch Klotzsch parierte einen grandiosen 20-Meter-Freistoß von Marvin Haas fantastisch.

Peter Wefringhaus lobte sein komplettes Team für die taktische Glanzleistung beim Defensivverhalten und war besonders mit den Darbietungen seiner jüngsten Spieler zufrieden. „Marvin Urban als einziger Sechser und Leon Koch als einzige Spitze haben mir besonders gut gefallen. Es ist schön zu sehen, dass beide mit 19 Jahren schon so wichtig für uns sind“, sagte der Melsunger Trainer, der bedauerte, nur einmal auswechseln zu können. Marvin Haas war der einzige frische Spieler auf der Auswechselbank.

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