Verbandsliga:

FC Körle mit Mario Umbach ins Kellerduell gegen Türkgücü

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Kehrt ins Körler Tor zurück: Mario Umbach, der mit dem Aufsteiger im Kellerduell auf den SV Türkgücü trifft. Beiden Teams hilft nur ein Sieg. 

Acht Spiele hat Fußball-Verbandsligist FC Körle hintereinander verloren. Trotzdem ist vor dem nächsten Spiel Optimismus beim Aufsteiger angesagt, soll der zweite Saisonsieg her. Im Kellerduell nämlich, wenn Tabellennachbar SV Türkgücü bei den Schützlingen von Karl-Heinz Dobler gastiert (So. 15 Uhr).

Trotzdem. Für den FCK-Trainer ist die Partie der beiden Neulinge ein Spiel wie jedes andere. „Es ist immer das Gleiche. Wir müssen hinten kompakt stehen, den Ball erobern und dann schnell nach vorn spielen“, sagt Dobler. Klingt logisch, ist aber bisher in der Praxis nur selten gelungen. Und auch der Ausfall von Luis Taube (Muskelfaserrisses im Oberschenkel) macht‘s nicht einfacher. Während der Einsatz von Dennis Alberding fraglich ist, steht Mario Umbach wieder zur Verfügung.

Der Torwart wird spielen, obwohl sein Vertreter Pascal Vaupel zuletzt in Willingen eine gute Figur zwischen den Pfosten machte. „Umbach ist einer der besten Torhüter der Verbandsliga“, sagt Dobler, der im Laufe der Woche natürlich darüber grübelte, wer Taube ersetzt und wer im Falle eines Falles für Alberding einspringt. Denkbar ist, dass Kadir Eren Taubes Rolle im Mittelfeld übernimmt, während Fitim Islami bereitsteht, falls Alberdings Wade weiterhin zwickt.

Zum Optimismus verdammt ist sein Kollege Hüseyin Üstün. „Wann wollen wir mal wieder gewinnen, wenn nicht jetzt?“, lautet seine rhetorische Frage. Für den Trainer des SV Türkgücü hat die Gelb-Rote Karte, die er vor 14 Tagen in Vellmar hinnehmen musste, keine Folgen. Eine Sperre wurde nicht ausgesprochen, sodass Üstün auch in Körle am Spielfeldrand stehen wird.

Ex-Guxhagener Jung im Kader

Der Körles Tabellennachbar hat trotz der prekären Lage - zehn Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz - immer noch den Klassenerhalt im Visier. „Trotz der schwachen Punktausbeute sind wir längst in der Verbandsliga angekommen, denn spielerisch können wir mit fast jedem Gegner mithalten“, sagt Üstün.

Der hat keine verletzten Spieler zu beklagen und kann auch auf den Ex-Guxhagener Thore Jung zurückgreifen. Der SV-Coach wird seine Mannschaft auf das Kellerduell genauso vorbereiten, wie auf jedes andere Spiel auch. Und kündigt an: „Offensiv spielen wir sowieso.“ Umso wichtiger, dass die Gastgeber, wie von Dobler gefordert, hinten nichts anbrennen lassen.

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