Verbandsliga

FC Körle ohne Melnarowicz gegen CSC 03 Kassel

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Alternative für Körles Zwei-Mann-Angriff: Kadir Eren (am Ball), der hier den Eichenzeller Jonathan Mueller aussteigen lässt. 

Mit dem Rückenwind des Derbysieges geht Verbandsliga-Aufsteiger Körle in das Spiel gegen CSC 03 Kassel, ist dabei aber  trotzdem krasser Außenseiter.

Die Spieler des Fußball-Verbandsligisten FC Körle konnten sich kaum noch an das Gefühl erinnern, das sich bei einem Sieg einstellt. Umso besser war am vergangenen Spieltag die Laune, als der 3:1-Erfolg im Derby beim Melsunger FV unter Dach und Fach war. Zurecht haben Spieler, Trainer und Fans den Moment genossen. Nun aber geht es darum zu verhindern, dass der Rausch in einen Kader mündet.

Denn: Die kommende Aufgabe gegen den CSC 03 Kassel (So. 14.30 Uhr Schwarzwaldkampfbahn) wird für die Mannschaft des Trainerduos Karl-Heinz Dobler/Tobias Fehr viel schwerer zu lösen sein, als die Prüfung, die das Team in Melsungen mit Bravour bestand. Von der Tabelle sollten sich die Körler nicht in die Irre

führen lassen, denn der achte Rang ist weit unter dem Können und den Ansprüchen der Rothosen. Die starteten katastrophal in die Saison und erholten sich nur langsam von den vielen Rückschlägen.

„Jetzt aber sind wir auf einem guten Weg. Jetzt haben alle Spieler unsere Spielidee begriffen und jetzt setzen sie sie erfolgreich um“, sagt Lothar Alexi. Welche Spielidee? „Wir wollen früh den Ball erobern, um dann mit viel Tempo und druckvoll nach vorn zu spielen“, erklärt der CSC-Trainer. Der setzt auf eine gelungene Mischung aus erfahrenen Akteuren, von denen viele schon höherklassig aktiv waren, und Talenten, deren Entwicklung der Coach mit Freude beobachtet. Zu den Routiniers zählen beispielsweise Roy Keßebohm, Lukas Iksal, Daniel Beyer und David Simoneit, während Julian Berninger-Boshammer stellvertretend für den Nachwuchs steht.

Was Lothar Alexi und Karl-Heinz Dobler trotz extrem unterschiedlicher Tabellenposition gemeinsam haben, ist die Genugtuung über die positive Entwicklung ihrer Mannschaften. Körles Trainer sieht bei allen Akteuren einen positiven Trend: „Es sind nicht nur die jungen Spieler, wie Ilias El Messihi, Paul Rumpel und Mustafa Özata, die von Spiel zu Spiel besser werden, sondern auch erfahrene Akteure, wie Christian Dobler-Eggers, Julian Umbach und Dennis Alberding.“

Allerdings wird die ohnehin geringe Siegchance des Tabellenvorletzten geschmälert, weil mit Thomas Melnarowicz (Urlaub) ein wichtiger Spieler nicht zur Verfügung steht. Dennoch will das Duo Dobler/Fehr am 5-3-2-System festhalten. In der Hoffnung, dass Kadir Eren oder Fitim Islami ihre Chance nutzen, falls einer der beiden den vakanten Platz neben Alberding im Zwei-Mann-Sturm einnehmen darf.

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