Verbandsliga

FC Körle zum Aufsteigerduell zur SG Hombressen/Udenhausen

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Eine von zwei Körler Spitzen: Dennis Alberding hofft im Aufsteigerduell auf mehr Unterstützung.

Körle/Hombressen – Aufsteiger haben‘s schwer. Besondersin der Verbandsliga Nord. Fünf der sechs Neulinge zieren nach elf Spieltagen die fünf Abstiegsplätze. Darunter auch die SG Hombressen/Udenhausen und der FC Körle, die damit im direkten Duell (So. 15 Uhr) schon ziemlich unter Druck stehen.

Die Gäste als Vorletzter noch mehr. Trotzdem versucht Tobias Fehr die Tabellen weitgehend auszublenden. „Natürlich wollen wir von hier etwas mitnehmen, doch noch wichtiger ist, dass wir unser System festigen“, lautet die Marschroute des FCK-Trainers. Der erste Schritt, die Konsolidierung der Defensive, wurde beim 0:2 gegen Johannesberg gemacht, der nächste, das schnelle Umschalten mit Abschluss, soll nun folgen. Dazu fehlte am letzten Spieltag die Bindung zwischen Mittelfeld und Angriff, hingen die beiden Spitzen Thomas Melnarowicz und Dennis Alberding bisweilen in der Luft.

Die Körler Abwehr, die bei gegnerischen Ballbesitz mit einer Fünferkette operierte, ließ dagegen wenig zu. Da Mustafa Özata fehlen wird, könnte daraus wieder eine Viererkette mit Kai und Felix Lenz, Marcel Riemann sowie Christian Dobler-Eggers werden. Die sich ganz besonders auf Dominik Lohne konzentrieren muss, den Alleinunterhalter im SG-Sturm, für elf der 20 Treffer seiner Mannschaft verantwortlich. Natürlich freut sich Trainer Marco Siemers über die Treffsicherheit des Ex-Vellmarers, weiß aber auch, „dass wir in der Offensive zu berechenbar sind.“ Der langjährige Oberliga-Stürmer ist neben Torwart Alexander Seeger der einzige Spieler mit Verbandsliga-Erfahrung. Der Rest sind spielstarke Talente aus der Region, die sich in puncto Härte und Tempo noch freischwimmen müssen.

Auch die Ausfälle der Defensivkräfte Tobias Mirwald, Steffen Lüdicke und Julian Uffelmann haben den Neuling in der Abwehr (schon 31 Gegentore) verwundbar gemacht. Eine Chance für Körles Umschaltspiel?

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