Verbandsliga

FC Melsungen hofft gegen Türkgücü auf ersten Heimsieg

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Hoffnungsträger im MFV-Angriff: Stoßstürmer Artur Radig (vorne), der hier Christopher Minne (Sandershausen) davonläuft. 

Die Fußballsaison läuft nun seit sieben Monaten und das Verbandsliga-Schlusslicht FV Melsungen 08 wartet noch immer auf den ersten Heimsieg. Ob es am Sonntag klappt? Mit dem SV Türkgücü Kassel kommt ein Gegner, der ebenfalls auf einem Abstiegsplatz rangiert (15 Uhr, Waldstadion).

Der Unterschied: Während der MFV abgeschlagen ist, hat sich Türkgücü an den rettenden zwölften Tabellenplatz herangekämpft und liegt nur noch zwei Punkte hinter der SG Hombressen/Udenhausen.

„Hoffentlich belohnen wir uns mal für eine gute Leistung mit einem Sieg“, sagt Mario Kilian. Der 30-Jährige überzeugte zuletzt beim 3:5 in Heiligenrode gegen Sandershausen mit zwei Treffern sowie einer Torvorlage und wurde von seinem Trainer über den grünen Klee gelobt. „Mario hat gespielt, wie in alten Zeiten“, freute sich Peter Wefringhaus. Doch Kilian, der im Melsunger 4-2-3-1-System die zentrale offensive Position hinter der Sturmspitze inne hatte, gibt das Lob gern weiter. „Unser Mittelstürmer Artur Radig war stark. Es hat großen Spaß gemacht, mit ihm zu spielen“, sagt Kilian.

Wefringhaus hofft, dass seine Mannschaft am Sonntag mehr Zweikämpfe gewinnen wird als gegen die TSG Sandershausen und setzt gegen das Auswärtsteam auch auf Maik Haas, der sich mit guten Trainingsleistungen für einen Platz in der Startelf empfahl. Haas wird Marvin Urban ersetzen, der nach einer umstrittenen Gelb-Roten Karte gesperrt ist. „Neben Maik Haas werden wohl auch dessen Bruder Marvin und Maximilian Kördel in der Startelf stehen“, kündigt Melsungens Trainer an.

Der SV Türkgücü kommt bestens vorbereitet in das Melsunger Waldstadion. „Das waren professionelle Bedingungen“, freut sich Trainer Hüseyin Üstün rückblickend über das Trainingslager in Antalya, das traditionell am Ende der Winterpause stattfindet.

Wie gern sich die Spieler in der Hafenstadt im Süden der Türkei vorbereiten, zeigt auch, dass sie 50 Prozent der Kosten selbst tragen, während der Verein die verbleibende Summe beisteuert. „Meine Spieler sind topfit“, kündigt Üstün für das Kellerduell an.

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