Verbandsliga

Flieden für Aufsteiger Körle zu stark

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Augen zu und durch: Körles Dennis Alberding köpft, während sich der Fliedener Luca Gaul abdreht. Am Ende hatte der Aufstiegsaspirant jedoch klar die Nase vorn. 

Aufstiegsaspirant Buchonia Flieden gab sich beim FC Körle keine Blöße. Torwart Umbach verhinderte eine noch höhere Niederlage des Verbandsliga-Aufsteigers.

Vielleicht war es die Lust auf ein Heimspiel nach mehrwöchiger Pause. Vielleicht war es aber auch die Entscheidung von Klassenleiter Horst Riemenschneider, den Kunstrasenplatz in Spangenberg als Ausweichmöglichkeit zu verordnen. Fest steht jedenfalls, dass es gestern mal wieder ein Fußballspiel in der Körler Schwarzwaldkampfbahn gab. Die Bedingungen waren passabel, und das Ergebnis war erwartungsgemäß. Der FC Körle unterlag dem SV Buchonia Flieden mit 0:3 (0:2).

Die Körler Fans, die sich darauf gefreut hatten, eine Torchance ihrer Mannschaft zu sehen, mussten eine harte Geduldsprobe bestehen. In der 88. Minute tauchte Paul Rumpel allein vor Fliedens Torwart Lukas Hohmann auf, traf aber das Tor nicht.

Überhaupt verlebte Hohmann einen geruhsamen Nachmittag. Erst in der 55. Minute war der Schlussmann erstmals am Ball, als er einen Schuss von Felix Lenz abfing.

Die Tore fielen auf der anderen Seite. In der 26. Minute kam Andre Leibold freistehend mit dem Kopf an den Ball und brachte seine Mannschaft in Führung. Und als Andreas Drews kurz vor dem Seitenwechsel auf 2:0 erhöhte, war die Vorentscheidung bereits gefallen. Während sich die Körler in der ersten Halbzeit nur selten über die Mittellinie trauten, präsentierten sie sich in den zweiten 45 Minuten mutiger. Aus dem 5-3-2-System wurde ein 4-4-2, weil Christian Dobler-Eggers ins Mittelfeld rückte.

„In der zweiten Halbzeit wollten wir mutiger spielen, ohne in der Defensive die Ordnung zu verlieren. Beides ist uns ganz gut gelungen“, sagte Trainer Karl-Heinz Dobler. Zwar erspielten sich die Fliedener noch einige gute Torchancen, aber der überragende Mario Umbach im Körler Kasten ließ nur noch einen weiteren Treffer zu, den Marc Götze in der 81. Minute erzielte.

Nicht einverstanden war Dobler dagegen mit dem Abwehrverhalten seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit. „Dem ersten Gegentreffer ging ein klarer Stellungsfehler voraus“, ärgerte sich Dobler. Ärgerlich war aber auch, dass Marcel Riemann nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Kai Lenz nicht für seine Einwechslung bereit war. Somit hatten die Gastgeber bei Leibolds Treffer nur zehn Akteure auf dem Platz.

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