Verbandsliga

Hinspiel macht Körle Mut für Duell mit Spitzenteam Flieden

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Muss gegen Flieden im Angriff improvisieren: Körles Trainer Tobias Fehr. 

So der Wettergott will, wird der Fußball-Verbandsligist FC Körle erstmals seit dem 29. September wieder in der heimischen Schwarzwaldkampfbahn antreten.

Damals gab es eine 0:2-Niederlage gegen den aktuellen Spitzenreiter SG Johannesberg. Und am kommenden Sonntag (Anstoß 14.30 Uhr) trifft der Tabellenvorletzte mit dem SV Buchonia Flieden erneut auf eine Mannschaft aus der Spitzengruppe.

Der Hessenliga-Absteiger ist Dritter und hat sechs Punkte weniger auf dem Konto als das Spitzenduo Johannesberg/Hünfeld. „Falls der Rückstand bis zur Winterpause nicht anwächst, werden wir ab März wieder angreifen“, sagt Zlatko Radic. Fliedens Trainer setzt darauf, dass Fabian Schaub dann wieder fit sein wird, denn ihren Torjäger, der am 31. August beim 3:1-Sieg gegen die SG Hombressen/Udenhausen einen Mittelfußbruch erlitt, vermissen die Osthessen sehr.

Ohne Schaub hat Radic keinen echten Mittelstürmer mehr in seinem Kader. Also muss Marco Götze (wie Dortmunds Mario Götze) als „falsche Neun“ ran. An das Hinspiel gegen Körle hat Fliedens Coach keine guten Erinnerungen, obwohl seine Mannschaft einen 2:1-Sieg feierte. „Wir hatten damals Glück, dass uns unser Torwart Lukas Hohmann kurz vor Schluss mit einer fantastischen Parade den Sieg rettete,“ erklärt der 50-Jährige, der als Spieler unter anderem für den FC Homburg und den SV Sandhausen aktiv war.

Genau dieser mutige Auftritt macht den Körlern Mut. Wie sein Kollege erinnert sich Tobias Fehr noch sehr gut an die Szene kurz vor Schluss, als Hohmann den Kopfball von Eugen Wagner parierte. Umso ärgerlicher, dass am Sonntag neben Wagner auch Thomas Melnarowicz nicht spielen wird. Während Wagner nach einem Kreuzbandriss noch lange nicht fit ist, macht Melnarowicz Urlaub.

Deshalb suchen die Körler nach einem zweiten Stürmer, der Dennis Alberding unterstützen kann. „Für die vakante Position kommen Mustafa Özata, Kadir Eren und Fitim Islami in Frage“, sagt Fehr. In der Hoffnung, dass seine Mannschaft an die im Hinspiel gezeigte Leistung anknüpfen kann. Und Fliedens Schlussmann nicht wieder zum Matchwinner wird.

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