Verbandsliga

MFV mit 1:3 beim Hünfelder SV noch gut bedient

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Erzielte den Ehrentreffer: Melsungens Kapitän Henrik Schmidt. 

Hünfeld – Aufsteiger Melsunger FV wartet in der Fußball-Verbandsliga weiter auf den ersten Sieg. Beim Aufstiegskandidaten Hünfelder SV gab‘s im neunten Spiel beim 1:3 (0:2) die achte Niederlage, mit der die Bartenwetzer aber noch recht gut bedient waren.

„Immerhin kein Debakel“ atmete MFV-Präsident Nils Weigand auf. Auch Co-Trainer Lohse fand das Ergebnis „recht schmeichelhaft für uns“ angesichts der drückenden Überlegenheit des Hessenliga-Absteigers besonders in der ersten Hälfte.

Da hatten die Bartenwetzer überhaupt keinen Zugriff, verloren fast alle Zweikämpfe, geriet ihre Fünfer-Abwehrkette von einer Verlegenheit in die andere. Folgerichtig mussten sie in der 14. Minute das 0:1 hinnehmen: Bei einem Distanzschuss von Andre Vogt ließ Torwart Luca Graf den Ball abprallen, so dass Florian Münkel ungehindert abstauben konnte. Es war bereits der fünfte Saisontreffer des SVH-Torjägers.

Der Favorit setzte nach, während sich die Gäste kaum vom Hünfelder Druck befreien konnten. Und hatten Glück, als Alex Reith per Freistoß nur den Pfosten traf (36.). Aaron Gadermann machte es nach einem Abpraller besser und traf nor vo der Pause überlegt zum 2:0 (41.). „Das war phasenweise schon eine andere Liga“, beschrieb Björn Lohse die einseitigen Kräfteverhältnisse.

Nach dem Wechsel verflachte die Partie, weil die Gastgeber „mindestens zwei Gänge zurückschalteten“ (Weigand), ohne dass die Osthessen in Gefahr gerieten. Im Gegenteil. Nach einer Dücker-Flanke war erneut Mittelfeldspieler Gadermann am kurzen Pfosten zur Stelle und erzielte sein zweites Tor (72.).

Immerhin blieben die in der zweiten Halbzeit zumindest in der Defensive verbesserten Bartenwetzer davon unbeeindruckt. Und konnten sogar auf 1:3 verkürzen (75.), als Hendrik Schmidt völlig freistehend zum Kopfball kam. Wojciech Bijan hatte danach noch die Chance zum Anschlusstreffer, scheiterte aber mit seinem Schuss aus 18 Metern. Er wäre, das wussten die Gäste, sicherlich nicht verdient gewesen.

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