Verbandsliga

MFV will im Aufsteiger-Duell mehr für die Offensive tun

+
Soll in den Angriff rücken: Maximilian Kördel, der den verhinderten Leon Koch ersetzen könnte.

Verbandsliga-Aufsteiger Melsungen hofft im Aufsteiger-Duell bei der SG Ehrenberg (So. 15) auf den ersten Saisonsieg. 

Zwölf Spiele, zehn Niederlagen, kein Sieg: Die Situation von Aufsteiger Melsunger FV nach dem ersten Saisondrittel ist - gelinde gesagt - trist. Trotzdem verspricht in der Drei-Klassen-Gesellschaft der Verbandsliga Nord zumindest der Spielplan Besserung, bekommen es die Bartenwetzer doch in den kommenden Wochen statt mit Spitzenteams mit Mannschaften auf Augenhöhe zu tun. Wie am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) beim Mit-Aufsteiger SG Ehrenberg, dem es als Drittletzten in der Tabelle auch nicht viel besser geht.

Um dort vielleicht den ersten Saisonsieg landen zu können, müssen die Bartenwetzer ihr in den letzten Partien per Fünfer-Abwehrkette angerührtes Beton lockern. Und selbst initiativ werden. Also hat Trainer Wefringhaus versucht, seine Jungs in dieser Woche mit Ballbesitzübungen im Training spielerisch voran zu bringen.

Umso ärgerlicher, dass Leon Koch, eine von zwei MFV-Spitzen, im Aufsteigerduell (aus beruflichen Gründen) ausfällt. Also erwägt der MFV-Coach Maximilian Kördel oder Mario Kilian „nach vorne zu ziehen“. Eine Maßnahme, die ihm dadurch erleichtert wird, dass Kapitän Hendrik Schmidt - als Sechser mit drei Toren derzeit bester Schütze seiner Mannschaft - wieder von Anfang an ran kann.

Die Probleme der Osthessen liegen dagegen in der Defensive: Mehr als 40 Gegentore hat bisher nur eine Mannschaft (Türkgücü) kassiert. Für Spielertrainer Schorstein, im sechsten Jahr bei der SG, reine Kopfsache: „Wenn wir ein Gegentor kassieren, wackeln bei uns die Beine.“ Wie in den letzten Spielen in Willingen (2:4) und gegen Türkgücü (3:3), als die Mannschaft jeweils einen Zwei-Tore-Vorsprung verspielte. Für den 31-jährigen Innenverteidiger „extrem bitter“, weil seine Schützlinge - seit sieben Spielen ohne Sieg - spielerisch durchaus in der Klasse angekommen sind.

Auch dank dem prominenten Neuzugang Sven Bambey (Hünfeld), der als kreativer Spielgestalter darüber hinaus torgefährlich ist. Oder Sturmspitze Marius Bublitz, im zweiten Jahr in Ehrenberg, der bereits sieben Mal getroffen hat. Zwei von nur vier Spielern mit Verbandsliga-Erfahrung, die im letzten Spiel aufliefen, was auch einer langen Verletztenliste geschuldet ist. Gegen Melsungen kann Robert Schorstein wohl wieder auf seinen Freistoßspezialisten Felix Beck und den gesperrten Niklas Jaksch zurück greifen. Beim Gast muss der aktuelle Mini-Kader - siehe oben - noch weiter zusammenrücken. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.