Sonntag in Lehnerz

Dorian Röhl und Sven Sennhenn kämpfen um Platz im Tor des FC Körle

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Dorian Röhl, Torwart des FC Körle

Das ist eine große Chance: Aufsteiger FC Körle tritt in der Fußball-Verbandsliga am Sonntag (15 Uhr, Lehnerz) bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz II an.

Und damit bei einem Gegner, dem sich das Team von Trainer Teame Andezion in Windeseile angenähert hat. Denn die Reserve des aktuellen Hessenliga-Spitzenreiters war in der vergangenen Runde Vierter und zählte nach dem Aufstieg 2014 als TSV Lehnerz II unter der Regie von Coach Marco Lohsse (der zwischenzeitlich auch die Erste betreute) stets zu den Top-Teams. „Das ist ein ganz spielstarker Gegner, der gegen uns Druck ausüben wird“, betont Andezion. Wohlwissend, dass bei den Osthessen mehr denn je die erste Mannschaft mit dem Ziel Regionalliga Priorität genießt und es bislang kaum Verstärkungen von oben gab.

Als Konsequenz darauf liegt Barockstadt bei einem Spiel mehr nur drei Zähler vor Körle. Mit Verteidiger Maximilian Villmar fehlt der SG II nun einer der wenigen Routiniers im stark verjüngten Kader, weil er beim 0:4 in Flieden eine Rote Karte sah.

Auf der Gegenseite hat Andezion eine knifflige Aufgabe zu lösen. Ausgerechnet Körles bislang Bester, Torwart Mario Umbach, muss aus beruflichen Gründen passen. Der 19-Jährige Dorian Röhl und Routinier Sven Sennhenn kämpfen um dessen Platz. Angeschlagen sind Abwehrmann Hesse und Kapitän Luis Taube. Dafür drängen Paul-Felix Rumpel, Julian Umbach und Kadir Eren, die alle beim 1:3 gegen den OSC Vellmar eingewechselt wurden, wie der flexible Eugen Wagner (nach Rot-Sperre zurück) ins Team.

„Wir haben Alternativen“, sagt Andezion und möchte von seinem Team den nächster Schritt in der Entwicklung sehen. Thema: Das Umschaltspiel und Angriffsmomente. Gegen den OSC waren einige Laufwege schlecht und auch Pässe kamen nicht wie gewünscht. 

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