Verbandsliga

Schwalmstadt mit Dreierkette und Lindenthal beim bärenstarken Aufsteiger

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Jan Niklas Brandner

Schwalmstadt/Sandershausen - Bei der TSG Sandershausen sinnt Verbandsligist 1. FC Schwalmstadt (Sa. 16) auf Revanche für die 0:1-Hinspielniederlage.

3:0 gegen Grebenstein, 2:2 gegen Neuhof - der Neustart des 1. FC Schwalmstadt nach der Winterpause mit drei neuen Spielern scheint geglückt. Allerdings: Der angestrebte Weg ins sichere Mittelfeld ist noch lang. Und holprig. „Wir sind noch lange nicht am Ziel“, warnt Trainer Güven und fordert „volle Konzentration“ auf die kommende Aufgabe. Die hat‘s in der Tat in sich, ist der heimische Fußball-Verbandsligist doch beim Tabellendritten TSG Sandershausen zu Gast (Sa. 16 Uhr).

Dem Aufsteiger, der Mannschaft der Hinrunde, mit der die Schwälmer noch eine Rechnung offen haben. „Diese Niederlage hat sehr weh getan“, sagt der FCS-Coach über das 0:1 vor eigenen Publikum. Aber auch die Stärken der Janusch-Elf offenbart: eine kompakte Defensive, die einen Vorsprung teilweise mit zwei Fünferketten clever verteidigen kann. Güvens Gegenmittel: geduldig die Lücken suchen und im richtigen Moment die eigenen, schnellen Spieler auf die Reise schicken. Brian Mitchell etwa, der zuletzt die Neuhofer Deckung gut beschäftigte. Oder Leon Lindenthal, der in die Startelf zurückkehrt.

Ohne Seck und Schuch in der Abwehr

Überhaupt ist Atilla Güven zu einigen Umstellung gezwungen. Mit Ricardo Seck (gesperrt) und Maximilian Schuch (beruflich verhindert) fallen beide Außenverteidiger aus, so dass er mit einer Dreierkette vor Torwart Joel Ritter liebäugelt, in die Jan Philipp Trümner rücken könnte. Für die Außenpositionen eines Fünfer-Mittelfeldes bieten sich neben dem (gesetzten) Sercan Atas Jan Niklas Brandner oder Daniel Petersohn an.

Güvens Kollege Friedhelm Janusch muss auf den gesperrten Marcel Grosse verzichten, der von Bruno Luis ersetzt wird. Außerdem kehrt Felix Stengele in die Viererkette zurück. Drei ehemalige Hessenliga-Spieler bilden davor das „Herz“ der Mannschaft: die beiden Sechser Christopher Minne (Ex-Vellmarer) und Kevin Kutzner (Ex-Schwalmstädter) sowie der Zehner Felix Bredow (Ex-Vellmarer).

Sie haben zusammen mit ihren Mannschaftkollegen etwas gut zu machen. „Ich erwarte eine Reaktion“, sagt der TSG-Coach nach dem 0:5 in Eschwege, wobei sich Gonzalo Tadeis Gambetta mit vier Treffern so richtig austoben konnte. Bis zu diesem Spiel stellte Sandershausen die beste Defensive der Liga. Genau zu dieser Stärke will der 68-Jährige schleunigst zurück, damit aus der Revanche der Gäste nichts wird.  

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