Verbandsliga

Trotz 0:2-Niederlage sieht Körles Trainer Karl-Heinz Dobler „einen Schritt nach vorn“

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Nahkampf: Etwas unsanft wird in dieser Szene Johannesbergs Spielmacher Niklas Zeller (l.) von Körles Mustafa Özata gestoppt.

Körle – Es kam, wie es kommen musste. Aber keineswegs so arg, wie mancher Fan des FC Körle nach den letzten Ergebnissen befürchtet hatte.

Mit 2:0 (1:0) setzte sich Titelanwärter SG Johannesberg beim Verbandsliga-Aufsteiger durch, der indes, so Trainer Karl-Heinz Dobler, „einen Schritte nach vorn machte“. Also nicht unter die Räder kam, sondern - aus einer kompakten Deckung heraus - sogar Nadelstiche setzen konnte.

Weiterhin erstaunlich, wie der FCK die Rückschläge im Spiel wegsteckte. Das 0:1 durch einen Raab-Kopfball nach einem Zeller-Eckball beispielsweise (21.). Die erste echte Torchance des Favoriten überhaupt, der bis dahin gegen die Fünferkette der Gastgeber kaum Land gesehen hatte.

Ein Schlag ins Kontor, der dem Neuling nichts anhaben konnte. Der legte seine offensive Scheu immer mehr ab. Melnarowicz‘ Schuss aus 20 Meter war noch eine leichte Übung für Torwart Hofacker (25.). Bei

m Versuch von Kadir Eren (31.) - knapp drüber - musste er dann doch schon mal durchatmen. Nun rückte auch das Körler Mittelfeld beim Umschalten energischer nach, was den Spitzen Thomas Melnarowicz und Dennis Alberding mehr Raum bescherte. Deren Coproduktion (Abschluss Melnarowicz) sorgte erneut für Gefahr (36.), was sich auf der Gegenseite nur von Zellers Eckbällen behaupten ließ.

Entscheidung durch Eigentor

Nach der Pause nahmen dann die Osthessen das Zepter wieder in die Hand. Die Körler waren ganz auf Konter eingestellt, die aber schon im Ansatz unterbunden wurden. Eben weil der Gast ihnen nicht den Gefallen tat, mit Mann und Maus zu stürmen. Das erübrigte sich endgültig, als Kai Lenz ein Treffer der Marke „Tor des Monats“ gelang, als er eine Hereingabe von Slavcho Velkovski kunstvoll mit der Hacke ins Tor verlängerte - leider ins eigene (60.).

Auch diesmal fiel das Schütteln kurz aus. Der FCK berappelte sich, erkannte, dass der Gast mit diesem Ergebnis zufrieden war und übernahm selbst die Initiative. Beim Lattenschlenzer von Felix Lenz (75.) lag ebenso der Ehrentreffer in der Luft wie bei Hofackers Glanztat gegen Dennis Alberding (84.).

„Wir haben uns schwer getan“, gestand SG-Trainer ZEljko Karamatic. Was durchaus als Beleg für das (trotz der zehnten Niederlage im zwölften Spiel) positive Fazit seines Kollegen geeignet war.

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