Sieg in Willingen Pflicht

Trümner steht beim 1. FC Schwalmstadt vor Startelf-Premiere

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Könnte beginnen: Schwalmstadts Jan-Philipp Trümner (rechts), hier im Duell mit Willingens Matthias Bott.

Willingen/Ziegenhain. Bloß kein drittes Mal: In den vergangenen beiden Wintern stand der 1. FC Schwalmstadt jeweils auf einem Abstiegsplatz in der Pause der Fußball-Verbandsliga.

Um das jetzt zu vermeiden, ist ein Sieg im abschließenden Spiel beim SC Willingen neben Niederlagen der Konkurrenz Pflicht für den FCS (Sa. 15.30 Uhr). „Wir wollen nicht in der Roten Zone überwintern und müssen unbedingt gewinnen“, bekräftigt FCS-Coach Atilla Güven, dem fast das gleiche Personal wie beim 1:3 in Johannesberg zur Verfügung steht. Also wieder eine volle Bank, aber kein Ersatztorwart. Lediglich Mirko Rieck (private Gründe) fehlt.

Änderungen sind allerdings sowohl bei der Taktik als auch bei der Anfangsformation geplant. Vedran Jerkovic rückt von der Sechs zurück auf seine angestammte Position als Innenverteidiger neben Fabian Seck. Das ist eine Reaktion auf die Kopfballstärke des SCW und um die Wege von Florian Heine einzuengen, dem seit 2016 47 Treffer in 75 Verbandsliga-Partien gelangen.

Schwächen auf den defensiven Außen

Umkämpft sind die Plätze neben den beiden Konstanten, denn Schwalmstadt hat Probleme im defensiven Außenbereich. „Besonders auf links hatten wir zuletzt Schwächen, die wir dringend beheben müssen“, betont Güven. Eine Option ist nun Jan-Philipp Trümner, der seinen Trainingsrückstand aufgeholt hat und erstmals in dieser Runde beginnen könnte.

Auf der Gegenseite wurmt beim Ski-Club noch das 1:5 aus dem Hinspiel. „Da haben wir Schwalmstadt wieder Leben eingehaucht“, betont SCW-Trainer Uli Drilling. Wohlwissend, dass der FCS bis dahin nur einen Punkt aus sechs Partien geholt hatte. Und nun eben eine dritte Niederlage in Folge vor der Winterpause tunlichst vermeiden möchte.

Sicher ist: Gespielt wird, nachdem Willingen zuletzt trotz des neuen Kunstrasens die Partie gegen den FSV Dörnberg absagen musste, weil der Platz vereist war. Zuvor gewann das Drilling-Team mit 4:2 beim SSV Sand und bestätigte, dass es sich mit stärkeren Gegnern in der Regel leichter tut. Personell hoffen die Upländer noch auf die angeschlagenen Christian Kuhnhenne (Adduktoren) und Kapitän Christoph Keindl (Virus-Erkrankung).

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