Frauenfußball im Schwalm-Eder-Kreis

Für vier heimische Teams geht es hoch – aber Gudensberg verzichtet auf Aufstieg in die Verbandsliga

Marielle Neurath (Metze) beim Kopdfball
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Ab in die Gruppenliga: Marielle Neurath steigt mit Metze auf.

Jetzt haben auch alle Fußballerinnen Gewissheit. Die aktuelle Saison wird zum 30. Juni abgebrochen. Alle Meister steigen auf, die besten Tabellenzweiten über die Quotientenregelung ebenfalls. Sportlich absteigen muss niemand.

Somit ändert sich für fünf der bislang zehn heimischen Vereine die Liga. Zugpferd in der Hessenliga bleibt der TuS Viktoria Großenenglis. Zurück in der Verbandsliga ist der TSV Obermelsungen. 51:5-Tore bei 30 von 30 möglichen Punkten ebneten den Weg zur Meisterschaft in der Gruppenliga Kassel. Als ärgster Rivale erwies sich die FSG Gudensberg, die acht von neun Spielen gewann. Und folglich als quotenbester Tabellenzweiter ebenfalls hätte aufsteigen können. Doch die FSG verzichtet nach Auskunft von Birgit Griesbach, der Referentin für Frauenfußball. Davon profitiert der Fuldaer Vertreter TSV Poppenhausen, der in die Verbandsliga geht.

Gudensberg ist neben Großenenglis II und dem SC Edermünde erneut einer von fünf heimischen Gruppenligisten. Wie berichtet zieht der TSV Mardorf seine erste Mannschaft in die Kreisoberliga zurück, wird aber weiterhin eine zweite Mannschaft stellen. Dafür haben zwei Vereine Grund zur Freude: Der TSV Metze, der nach acht Jahren in der Kreisoberliga als Meister in die Gruppenliga rückt, und der SV Antrefftal, dem als Tabellenzweiter sogar der Durchmarsch von der Kreisliga A gelungen ist.

Erster Aufstieg für Haddamar

Der vierte Aufsteiger aus dem Schwalm-Eder-Kreis ist ein ganz Besonderer: der TSV Haddamar. 2015 wurde das Team gegründet und musste zunächst viele (hohe) Niederlagen einstecken. Lediglich acht Siege und zwei Unentschieden gelangen – bei 72 Niederlagen in vier Jahren. In dieser Runde steigerte sich Haddamar enorm. Acht Siege und zwei Unentschieden in zwölf Partien machen den ersten Aufstieg Haddamars in die Kreisoberliga möglich.

Bis zum 5. Juli können noch Mannschaften gemeldet werden. Erst danach werden die Ligen eingeteilt. Erstmals dabei sein wird in der Kreisliga A die Spvgg. Zella/Loshausen. Der Saisonstart wird für Mitte September analog zu den Herren angepeilt. „Zumindest 14 Tage Vorlauf brauchen alle Mannschaften. Bei den Spielplänen und Modellen müssen wir in jedem Fall sehr flexibel sein“, betont Griesbach.

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