Hessenliga: 1:4-Niederlage bei Opel-Klub

Viktoria mit den Gedanken woanders

Nadine Raue

Rüsselsheim. Zu viele individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten waren ausschlaggebend für die deutliche Pleite des Teams von Trainer Manuel Mrosek. Mit 1:4 (1:2) unterlagen die Fußballerinnen von Viktoria Großenenglis beim designierten Vizemeister der Frauenfußball-Hessenliga, Opel Rüsselsheim.

Bereits wenige Minuten nach dem Anpfiff schenkte Mareike Wanner in der eigenen Spielhälfte den Ball mit einem unkontrollierten Querpass fahrlässig her. Die anschließende Flanke versenkte Lorena Bernadie per Kopf zur frühen 1:0-Führung für die Heimelf (5.). Was nicht hätte sein müssen, denn der eigentlich harmlose Kopfball erschien nicht unhaltbar für Viktoria-Torhüterin Lisa Maria Kaiser. Dennoch kullerte der Ball über die Linie. Der Rückstand sorgte dann für einen Weckruf beim Auswärtsteam. Es folgte die stärkste Phase der Viktoria, die mit dem zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich belohnt wurde. Nach toller Vorarbeit von Anna Lena Wagner und Johanna Pospich war Nadine Raue erfolgreich (38.). Kurz darauf hätten die Gäste sogar in Führung gehen können, doch Raue schob zwei weitere aussichtsreiche Möglichkeiten knapp am Tor vorbei. Beide Male hatte Carina Jäger perfekt auf die Angreiferin durchgesteckt.

Wie es besser geht, zeigte auf der Gegenseite wieder Bernadie. Mit dem Pausenpfiff schlug die Opel-Stürmerin zum zweiten Mal per Kopf zu (45.). Vorausgegangen war ein ungefährlicher Freistoß, der jedoch abermals nicht konsequent verteidigt wurde. „Danach war die Luft bei uns raus, meine Spielerinnen wirkten mitgenommen von der Trauerfeier im Vorfeld des Spiels. Wir haben den Gegner leider auch in der zweiten Hälfte durch einfache Fehler zu Toren eingeladen“, erklärte Mrosek. Diese Unaufmerksamkeiten nutzte erst erneut Viktoria-Schreck Bernadie zu ihrem dritten Treffer (65.). Wenig später sorgte Elisabeth Scherzberg dann für die endgültige Entscheidung (71.). Mroseks Fazit: „Es war eine schwache Partie von uns, in der wir nur eine knappe halbe Stunde im ersten Durchgang ebenbürtig waren.“ (fsx) 

Viktoria: Kaiser – Wanner (68. Trost) – Stemmler, Käßner, Unzicker – Wagner, Jäger, Rosek, Schwaab (72. Dietrich) – Raue, Pospich. 

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