Hessenliga

Viktoria Großenenglis peilt gegen Marburg das erste Erfolgserlebnis an

Soll Akzente in der Offensive setzen: Sarah Landinghoff-Schmidt (TuS).
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Soll Akzente in der Offensive setzen: Sarah Landinghoff-Schmidt (TuS).

Nun soll endlich der Knoten platzen: Nach drei Hessenliga-Spielen ohne Sieg und Tor peilt der TuS Viktoria Großenenglis gegen SF BG Marburg das erste Erfolgserlebnis an (Sa. 16.30 Uhr).

Großenenglis – Saisonübergreifend warten die Borkenerinnen sogar schon seit neun Partien auf einen dreifachen Punktgewinn. Besonders mit einer Akteurin, die bei der Viktoria verspätet d.h. seit dem Trainerwechsel zu Alessandro Wiegand eine tragende Rolle übernommen hat, sind große Hoffnungen auf die Wende verbunden. Denn Sarah Landinghoff-Schmidt hat in der Hessenliga schon komplett andere Zeiten erlebt. 2015/16 blieb die Mittelfeldspielerin mit ihrem Ex-Verein TSV Zierenberg, dem damals auch die aktuelle TuS-Torfrau Sabrina Wandrei angehörte, in 19 von 20 Hessenliga-Partien ungeschlagen. Einen großen Anteil an der Serie hatte Landinghoff-Schmidt selbst mit acht Toren und zehn Vorlagen. „Bei ihr merkt jeder, dass sie Erfahrung hat. Ihre körperliche Präsenz und ihre Kommandos tun unserer jungen Mannschaft gut“, weiß Wiegand.

Der Viktoria-Coach erhofft sich von seiner Führungsspielerin insbesondere mehr Offensivakzente. Allerdings konnte die Grebensteinerin aus beruflichen Gründen nur unregelmäßig trainieren. Trotzdem will die Polizistin, die dank ihrer Zweikampfstärke bisher vor allem auf der Sechs neben Kapitänin Carina Jäger auffiel, spielerisch und kämpferisch noch größeren Einfluss auf das Spiel ihrer Mannschaft nehmen. Für sie ist die Sturmflaute Kopfsache. „Wir sollten weniger nachdenken, sondern nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung früher attackieren“, fordert die 28-Jährige.

Im Vergleich zu letzter Woche fehlen Sophie Trost (Urlaub) und Julia Faupel (privat verhindert). Daher rückt Jasmin Rustemeier stärker in den Fokus, die sich von der Ersatz- zur Startelf-Spielerin entwickelt hat. Mit dem körperlich starken B-Mädchen Lena Eckhardt, Laura Festor und Nikola Körbel, die beide wieder fit sind, brennen weitere spielerisch vielversprechende Alternativen auf ihren Einsatz. Neuzugang Alina Weiß könnte ebenfalls ihr Debüt geben.

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