Hessenliga

Viktoria Großenenglis vor dem Gruppensieg

Wollen auch in Lütter jubeln: Hier feiern (v.l.) Carina Jäger, Anna Lena Wagner und Jana Schwaab Torjägerin Johanna Straube nach einem Treffer.
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Wollen auch in Lütter jubeln: Hier feiern (v.l.) Carina Jäger, Anna Lena Wagner und Jana Schwaab Torjägerin Johanna Straube nach einem Treffer.

Es ist das absolute Spitzenspiel (Sa. 17 Uhr): Zweiter gegen Erster, beide schon für die Aufstiegsrunde qualifiziert und die inoffizielle Meisterschaft in Gruppe 1 der Frauenfußball-Hessenliga vor Augen. Wenig deutete vor der Saison darauf hin, dass die TSG Lütter und der TuS Viktoria Großenenglis, im Vorjahr Fünfter und Siebter beim Abbruch der Spielzeit, zu diesem Zeitpunkt der Konkurrenz weit enteilt sind.

Großenenglis - Hier die ungeschlagene Viktoria mit einem Torverhältnis von 26:5, dort die TSG mit 21:6 bei einer Niederlage. Es stehen sich die klar besten Angriffs- und Defensivreihen gegenüber. Jedoch mit verschiedenen spielerischen Ansätzen. „Lütter schlägt die Bälle gerne lang und hoch nach vorne. Wir bevorzugen Lösungen über Kurzpasskombinationen“, vergleicht Alessandro Wiegand.

Der TuS-Coach ist beeindruckt, wie präzise und kraftvoll die Bälle in die Offensive der Gastgeberinnen gelangen. Und glaubt, dass diese Pässe auf dem kleinen Platz in Osthessen besonders schwierig für die TuS-Abwehr um die zurückkehrende Torfrau Sabrina Wandrei zu verteidigen sein könnten. Vor allem Karolina Burkard beweist seit dem Aufstieg 2018, dass sie zu den torgefährlichsten Hessenliga-Akteurinnen zählt. Mit sechs Treffern liegt sie derzeit hinter Viktoria-Angreiferin Johanna Straube (8) auf dem zweiten Platz der Torschützenliste. Aber auch Anne Schneider (3) und die gute Torhüterin Eva Lohmann sind Unterschiedsspielerinnen bei der TSG.

Auf der anderen Seite bauen die Borkenerinnen auf Erfolgsgarantin Straube, die ebenso wie Stürmerin Nancy Willenberg wieder zur Verfügung steht. Die Einsätze von Alina Weiß (Erkältung), Sophie Trost (Fußgelenksprobleme) und Julia Faupel sind hingegen noch fraglich. Deshalb könnten wie beim 3:0 in lollar Lisa Fölsch und Mareike Wanner für Belebung sorgen.

„Wir wollen auf jeden Fall im Hinblick auf die Aufstiegsrunde punkten“, verweist Wiegand auf den Modus der Liga, wonach die Viktoria nur die Zähler aus den Spielen gegen die Top-Drei ins nächste Jahr mitnehmen wird. Deshalb birgt der Hit in Eichenzell-Lütter nicht nur wegen des möglichen Gruppensiegs, sondern auch aufgrund der Bedeutung für die Restserie eine Menge Brisanz.

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