Hessenliga

Viktoria Großenenglis will gegen punktloses Schlusslicht Pilgerzell nachlegen

Empfahl sich für die Startelf: Die Großenengliserin Nikola Körbel (r.), hier im Zweikampf mit Sarah Eyrich vom 1. FC Mittelbuchen.
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Empfahl sich für die Startelf: Die Großenengliserin Nikola Körbel (r.), hier im Zweikampf mit Sarah Eyrich vom 1. FC Mittelbuchen.

Der erste Saisonsieg ist geschafft. Nun sollen unbedingt die nächsten drei Punkte für den TuS Viktoria Großenenglis in der Frauenfußball-Hessenliga folgen (Sa. 16.30 Uhr). Denn damit würden die Borkenerinnen das Tabellenschlusslicht TSV Pilgerzell auf Abstand halten und sich selbst ins Mittelfeld absetzen.

Großenenglis - Die Tatsache, dass die Viktoria als Favorit gegen die punktlosen Gäste in die Partie geht, birgt jedoch die Gefahr, das Team von Trainer Markus Neugebauer zu unterschätzen. Deshalb lautet die Marschroute von TuS-Coach Alessandro Wiegand: „Wir wollen von Beginn an Druck machen und möglichst früh das Führungstor erzielen. Ansonsten könnte es ein Geduldsspiel werden, weil der Gegner wohl tief in der eigenen Hälfte stehen wird.“

Bis auf Rojin Balica (Kreuzbandriss) steht dem Trainer der komplette Kader zur Verfügung, der eine hohe Trainingsbeteiligung aufweist. Dank starker Trainingsleistungen und wegen eines tollen Auftritts nach ihrer Einwechslung im Spiel gegen Marburg (3:2) dürfte Nikola Körbel als Außenverteidigerin in der Viererkette vor Torfrau Sabrina Wandrei starten. Auf der offensiven Flügelposition wird wieder Jasmin Rustemeier spielen. Die Rechtsfüßlerin erzielte am Wochenende das Siegtor und zählt genauso wie Lena Eckhardt zu den Hoffnungsträgerinnen der Viktoria.

„Unsere jungen Mädels zeigen, dass sie richtig Bock haben, sich in der Hessenliga zu beweisen“, freut sich Carina Jäger über die hoch motivierte jungen Wilden. Die Kapitänin ist zwar selbst erst 23 Jahre alt, gehört aber wie die 21-jährigen Jana Schwaab und Lea Unzicker schon lange zu den Eckpfeilern der Mannschaft.

Überraschend war jedoch, dass die etatmäßige Mittelfeldspielerin zuletzt in der ersten Halbzeit im Angriff aufgeboten wurde. Auch wenn Jäger ohne Torerfolg blieb, könnte diese Variante ein Zukunftsmodell sein. Denn die Leistungsträgerin betont: „Mir ist es egal, wo ich spiele, solange wir erneut einen Sieg einfahren.“

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