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Viktoria Großenenglis will ins Achtelfinale

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Von: Fabian Seck

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Mit Köpfchen: Sophie Trost (l., hier vor Offenbachs Tabea Salzmann am Ball) möchte mit Großenenglis in Kassel ins Pokal-Achtelfinale einziehen.
Mit Köpfchen: Sophie Trost (l., hier vor Offenbachs Tabea Salzmann am Ball) möchte mit Großenenglis in Kassel ins Pokal-Achtelfinale einziehen. © Richard Kasiewicz

Das dritte Derby steht an: Der TuS Viktoria Großenenglis gastiert nach dem Ligaspiel am letzten Samstag erneut beim KSV Hessen Kassel (Sa. 17 Uhr). Diesmal geht es um den Einzug in das Hessenpokal-Achtelfinale, das der andere Schwalm-Eder-Vertreter TSV Obermelsungen schon kampflos erreicht hat.

Großenenglis - Trotz der Favoritenrolle der Gäste hofft KSV-Trainer Alexander Gautsche auf eine Überraschung: „Mit mehr Glück und Überzeugung im Torabschluss sind wir in der Lage, das Spiel für uns zu entscheiden.“ Jüngst gewann die Viktoria das Derby in der Hessenliga dank Doppelpackerin Jana Schwaab mit 2:1, lief aber über eine Stunde einem Rückstand hinterher.

Im Vergleich dazu könnte der KSV wieder mit Lena Krause antreten. Die Kapitänin ist neben Co-Trainerin Lisa Lattermann die zentrale Figur in der Defensive der Löwinnen. Deren Altersdurchschnitt unter 20 Jahren liegt. Kassel baut besonders auf die ehemalige Viktoria-Akteurin Hanna Kuntze (16 Jahre) sowie die Mittelfeldspielerinnen Lisanne Wienand (18) und Kinga John (17). Eine Reaktion auf 15 Abgänge im Sommer, als Gautsche mit Co-Trainer Mario Wienand neu aufbauen mussten.

Dem kann Großenenglis einen eigenen großen, gewachsenen Stamm mit deutlich mehr Erfahrung entgegensetzen. Weiterhin gibt es noch ganz junge Spielerinnen, aber eben auch Routine. Zu den Erfahreneren zählt nun Eileen Müller-Young (36), die ihr Debüt geben soll. Die Neuverpflichtung von Eintracht Lollar könnte genauso wie Johanna Straube, Sophie Trost oder Lena Eckhardt im Sturm oder auf den Flügeln wirken.

„Eileen ist hoch motiviert und in der Offensive flexibel einsetzbar. Sie kann uns sofort mehr Durchschlagskraft geben“, weiß Alessandro Wiegand. Der TuS-Trainer muss auf die verletzten Julia Faupel und Alina Weiß sowie Nancy Willenberg (privat verhindert) verzichten und deshalb auf der Außenbahn umbauen.

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