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Viktoria hat zum Saisonstart Regionalliga-Absteiger zu Gast

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Von: Fabian Seck

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In guter Frühform und ein Großenengliser Hoffnungsträger zum Auftakt gegen Gloäserzell: Julia Faupel.
In guter Frühform und ein Großenengliser Hoffnungsträger zum Auftakt gegen Gloäserzell: Julia Faupel. © Pressebilder Hahn

Das ist eine echte Standortbestimmung zum Start in die Frauenfußball-Hessenliga: Der TuS Viktoria Großenenglis erwartet mit der aus der Regionalliga zurückgekehrten SV Gläserzell ein Spitzenteam der Liga (So. 15 Uhr). Die Partie ist das Eröffnungsspiel der Saison, denn die restlichen Hessenligisten beginnen erst in einer Woche.

Großenenglis - Trainer-Debütant Dirk Langhans geht mit ambivalenten Gefühlen in sein erstes Pflichtspiel. Die Viktoria sieht er gut vorbereitet, doch der Gegner gleicht einer Wundertüte, über die wenig bekannt ist. Die gelungene Vorbereitung macht TuS-Coach und Team Mut. Insbesondere die ordentlichen Testspiel-Ergebnisse. Beim TSV Poppenhausen (Verbandsliga) gewannen die Borkenerinnen mit 5:4, beim ESV Meinigen (Thüringenliga) gab es einen 5:0-Erfolg und bei der SV Anraff (Verbandsliga) hieß es sogar 6:0.

In einer starken Frühform präsentierten sich unter anderem die torhungrigen Jana Schwaab und Julia Faupel, die dem Saisonstart herbei sehnen. „Wir haben konzentriert im technisch-taktischen Bereich gearbeitet, sind fit und bereit“, sagt Faupel. Ausfallen wird neben Neuzugang Marie Tielmann (Urlaub), die ebenso wie die anderen hochgezogenen B-Juniorinnen Leticia Pfaff und Selina Sonnak einen großartigen Eindruck hinterließ, nur Abwehrspielerin Luisa Winter (Knieverletzung).

Dementsprechend groß ist der Konkurrenzkampf auf sämtlichen Positionen. Ihren Startelfplatz sicher dürften nur Laura Festor und Carina Jäger haben. Die TuS-Spielführerin stellt besonders den gewachsenen Teamgeist heraus: „Erste und zweite Mannschaft sind wieder enger zusammengerückt. Es ist zu spüren, dass alle motiviert sind, zu Hause die ersten Punkte zu holen.“

Beim Gegner gab es derweil einen Umbruch. Im Vergleich zum letzten Regionalliga-Spiel standen beim Test gegen die U 17 vom TSV Schott Mainz (3:2) mit Fabiola Haumann, Valerie Roth, Louise Willmer und Viola Pape nur noch vier Akteurinnen der letzten Saison in der Startelf. Geblieben ist auch Trainer Felix Dorn. Sein Auftrag ist es, nach einer ernüchternden vergangenen Saison mit 13 Niederlagen aus 14 Spielen so schnell wie möglich für ein Erfolgserlebnis zu sorgen. Am besten schon bei der eingespielten Viktoria.

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