Fußball

Vorfreude auf Neustart im Kreispokal

Mit-Favorit: Der TSV Wabern, hier mit Florian Korell (r.) im Zweikampf mit Tim Hellmuth (SG Englis). Beide Teams gehen sich in den Gruppenspielen aus dem Weg.
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Mit-Favorit: Der TSV Wabern, hier mit Florian Korell (r.) im Zweikampf mit Tim Hellmuth (SG Englis). Beide Teams gehen sich in den Gruppenspielen aus dem Weg.

Es geht wieder los. Wie immer mit dem Kreispokal quasi als Vorspiel für den Beginn der Meisterschaftsrunde. Doch für die heimischen Fußballvereine ist der Saisoneinstieg am Sonntag diesmal etwas ganz Besonderes: eine Art „Restart“ nach über sieben Monaten pandemiebedingter Pause.

Schwalm-Eder - „Wir freuen uns drauf“, sagt Julian Lauterbach, Kapitän von Titelverteidiger FSG Gudensberg, stellvertretend für alle Beteiligten. Dabei stand der Kreispokal 2020/21 kurz vor der Absage. Ursprünglich hätte er nach Auskunft von Kreisfußballwart Gerhard Kubitschko am 30. Juni beendet sein müssen, ehe der Hessische Fußballverband die Frist auf den 1. August verlängerte. Und der Kreisfußball-Ausschuss in Absprache mit den Vereinen blitzschnell reagierte: Mit einem Modus, der es ermöglicht, den Kreispokal der letzten, abgebrochenen Saison an nur vier Spieltagen bis zum 23. Juli über die Runde zu bringen.

In der ersten Runde spielen am Sonntag 26 Vereine in sechs Dreier-Gruppen und zwei Vierergruppen die acht Viertelfinalisten aus. Die Spielzeit beträgt einmal 45 Minuten. Bei K.o.-Spielen im Falle eines Unentschieden oder bei Punktgleichheit in einer Dreier-Gruppe entscheidet ein Elfmeterschießen.

„Für uns hat dieser Wettbewerb einen hohen Stellwert. Wir nehmen ihn sehr ernst“, erklärt Andre Fröhlich, Trainer der FSG Gudensberg, der als einziger Verbandsligist (und damit die Nummer eins des Schwalm-Eder-Kreises) natürlich erster Anwärter auf den Pokal ist. Als Mit-Favoriten hat der 30-Jährige die Gruppenligisten TSV Wabern, Melsungen 08 und Brunslar/Wolfershausen im Blick, aber auch den TSV Besse traut er eine Überraschung zu. Der Kreisoberligist hatte bis zum Saisonabbruch das Kunststück fertig gebracht, all seine zehn Spiele zu gewinnen.

Gruppe 1 (in Melsungen-Kehrenbach): SG Kehrenbach/Günsterode - TSV Besse (So. 15), SG Beisetal - FV Felsberg/Lohre/L-N (16.15), Gewinner aus 1. Spiel gegen Gewinner aus 2. Spiel (17.30).

Gruppe 2 (in Melsungen-Beiseförth): SG Beiseförth/Malsfeld - FSG Efze 04 (So. 15), TuSpo Guxhagen - SC Edermünde (16.15), Gewinner aus 1. Spiel gegen Gewinner aus 2. Spiel (17.30).

Gruppe 3 (in Felsberg-Rhünda): SC Rhünda - SG Brunslar/Wolf. (So. 15.39), SG Uttershausen/Lendorf - SC Rhünda (16.45), SG Brunslar/Wolfershausen - SG Uttershausen/Lendorf (18).

Gruppe 4 (in Melsungen-Scharzenberg: SG Altmorschen/Binsförth - SG Schwarzenberg/Röhrenfurth (So. 15.30), FSG Gudensberg - SG Altmorschen/Binsförth (16.45), Schwarzenberg/Röhrenfurth - FSG Gudensberg (18).

Gruppe 5 (in Schwalmstadt-Ascherode): BW Ascherode, - SG Englis/Kerstenhausen/Arnsbach (So. 15.30), TSV Mengsberg - BW Ascherode (16.45), SG Englis/Kerstenhausen/Arnsbach - TSV Mengsberg (18).

Gruppe 6 (in Frielendorf-Obergrenzebach): SG Obergrenzebach - SG Neuental/Jesberg (So. 15.30), Spvgg. Zella/Loshausen - SG Obergrenzebach (16.45), SG Neuental/Jesberg - Zella-Loshausen (18).

Gruppe 7 (in Schwalmstadt-Allendorf): SG Landsburg - SG Antrefftal/Wasenberg (So. 15.30), FC Homberg - SG Landsburg (16.45), SG Antrefftal/Wasenberg. - FC Homberg (18).

Gruppe 8 (in Borken-Singlis): SG Borken/Singlis/Freudenthal - VfB Schrecksbach (So. 15.30), TSV Wabern - SG Borken/Singlis/Freudenthal (16.45), VfB Schrecksbach - TSV Wabern (18).

Die Viertelfinale finden am 9. Juli, die Halbfinale am 16. Juli und das Endspiel am 23. Juli statt.

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