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Wabern in allen Belangen überlegen: TSV macht nach 5:1-Sieg über Bronnzell weiter Boden gut

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Von: Gerd Brehm

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Einfach nur zum Schreien: Die beiden Waberner Torschützen Marius Rohde (l.) und Patrick Herpe leisteten ihren Teil zum Kantersieg über Bronnzell.
Einfach nur zum Schreien: Die beiden Waberner Torschützen Marius Rohde (l.) und Patrick Herpe leisteten ihren Teil zum Kantersieg über Bronnzell. © Richard Kasiewicz

Die Tabelle lügt. Zu dieser Erkenntnis kommt, wer sich die Verbandsliga-Partie zwischen dem TSV Wabern und der SG Bronnzell angesehen hat. Der abstiegsgefährdete TSV trumpfte mächtig auf, während das Spitzenteam aus Fulda völlig von der Rolle war. So kam es, dass Waberns 5:1 (3:1)-Erfolg auch in dieser Höhe verdient war.

Wabern – So sah es auch Patrick Herpe. „Das war spielerisch unsere beste Leistung in dieser Saison“, freute sich der Spielertrainer, der selbst mit gutem Beispiel voran ging und an zwei Treffern maßgeblich beteiligt war. Erstaunlich war auch die Waberner Zweikampfstärke und die Effektivität beim Abschluss.

Und es dauerte auch gar nicht lange bis die 250 Zuschauer erstmals jubeln durften. Herpes Steilpass war präzise, Niklas Müller sprintete schneller als Bronnzells Abwehr und blieb cool beim Abschluss. Das war das 1:0 für den TSV (5.). Das 2:0 war eine Einzelleistung des formstarken Martin Mühlberger, der nach seinem Alleingang dem Bronnzeller Torwart Jonas Ritzel keine Chance ließ (22.). Der Jubel war kaum verklungen, als Herpe einen krassen Abwehrfehler zum dritten Treffer nutzte (34.).

Rohde gelingt Traumtor-Hattrick

Bronnzells Ehrentreffer von Marek Weber (36.) brachte den TSV nicht aus dem Rhythmus, denn eine weitere Gelegenheit ließ die starke Abwehr um den erneut überragenden Luca Wendel nicht mehr zu.

Stattdessen freuten sich die TSV-Fans auch in der zweiten Halbzeit über zwei schöne Tore ihrer Mannschaft. Perfekt traf Marius Rohde den Ball, als er 25 Meter vor dem Tor ein wenig Zeit hatte. Und für Ritzel unhaltbar flog das Spielgerät hoch ins Netz (67.). Damit hat der Mittelfeldspieler sozusagen einen Traumtor-Hattrick erzielt, denn auch gegen Willingen und in Lichtenau sahen seine Treffer dem gestrigen Tor zum Verwechseln ähnlich.

Klassenerhalt realistisches Ziel

Den Schlusspunkt setzte Fabian Korell, der nach seinem Sprint noch Ritzel umspielte, um dann mühelos den Treffer zum 5:1-Endstand zu erzielen (86.). Neben den schon lobend erwähnten Akteuren überzeugten auch Jan Luca Schmeer und Lennart Klinge im Mittelfeld. Beide eroberten jede Menge Bälle und schlossen die Defensivaktionen meistens noch mit klugen Pässen ab.

So ist eingetreten, was man am Reiherwald vor wenigen Wochen noch nicht zu hoffen wagte. Der Klassenerhalt ist wieder ein realistisches Ziel. (Gerd Brehm)

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