Schwalm-Eder-Derby: Aufsteiger im Angriff zu harmlos

Wabern macht mit zehn Mann alles klar

Seinen Platzverweis steckten die Waberner prima weg: Florian Amert (l.), hier verfolgt von Jonas Brandner (Immichenhain/Ottrau). Foto: Hedler

Wabern. Weiter im Aufwind befindet sich der TSV Wabern. Im Derby der Fußball-Gruppenliga setzte sich die Elf vom Reiherwald gegen die SG Immichenhain/Ottrau mit 3:0 (1:0) durch und bleibt damit ärgster Verfolger vom Tabellenführer Eintracht Baunatal.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit mit zehn Mann die wohl beste Saisonhälfte gespielt“, freute sich Trainer Christian Leck. Denn ausgerechnet ohne Florian Amert, der in der 40. Minute wegen Meckerns von Referee Christian Sinning die gelb-rote Karte sah, bog seine Mannschaft auf die Siegerstraße ein.

Zuvor hatte die robuste Gäste-Abwehr kaum Chancen zugelassen. Bis zur 29. Minute. Nach einem Konter wurde Niklas Müller durch Florian Korell mustergültig angespielt. Der ließ noch Torwart Jonas Korell ins Leere laufen und schob das Spielgerät zum 1:0 ein. Ihre größte Möglichkeit vergab die SG durch Tobias Itzenhäuser, der allein vor Torwart Sippel auftauchte, der jedoch den Ausgleich verhinderte (33.). „Wir machen einfach zu wenig aus unseren Chancen. Nur sieben Tore in acht Spielen ist einfach zu wenig“, ärgerte sich Gästetrainer Helge Hastrich.

Nach dem Wechsel bekamen die Zuschauer ein völlig anderes Spiel zu sehen. Mit nur zehn Spielern suchte Wabern verstärkt sein Heil in der Defensive und hoffte auf Konter. Die Gäste drängten mit Macht auf den Ausgleich, blieben aber im Abschluss zu harmlos. Und als Tobias Itzenhäuser unabsichtlich den Ball mit der Hand mitnahm und den Ball ins Tor schob, erkannte der Schiedsrichter den Treffer nicht an (65.).

Individuelle Fehler brachen dem Aufsteiger schließlich das Genick. Nach einem Missverständnis kam Fabian Korell an den Ball und erhöhte auf 2:0 (73.). Die Gäste wollten den Anschlusstreffer, mussten aber nach einem weiteren Abwehrfehler und folgenden Konter erneut durch Fabian Korell den dritten Treffer hinnehmen (84.). • Wabern: Sippel - Löcke, Geißer, Splietorp, Kördel - Fabian Korell, Amert, Seker (61. Schluckebier) - Müller (74. Hofmann), Florian Korell (82. Mühlberger). SG: Korell - Stärtz, J. Kurz (77. Bernhardt), Stumpf (85. Schreiber), K. Kurz, Gabel - D. Itzenhäuser, Hastrich, Brandner (56. Lichonin) - T. Itzenhäuser, Wind.

Von Uwe Verch

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