Kreispokal-Halbfinale

Wabern stürmt ins Finale und Fabian Korell glänzt mit vier Toren

Das 5:2 für Wabern ist unterwegs: Waberns überragender Torjäger Fabian Korell (links) zieht ab und Rene Dingel (Mengsberg) kommt zu spät.
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Das 5:2 für Wabern ist unterwegs: Waberns überragender Torjäger Fabian Korell (links) zieht ab und Rene Dingel (Mengsberg) kommt zu spät.

Angeführt vom glänzend aufgelegten Vierfach-Torschützen Fabian Korell erspielte sich der TSV Wabern im Duell der Fußball-Gruppenligisten beim TSV Mengsberg einen unerwartet deutlichen 6:2 (4:2)-Sieg. Und qualifizierte sich damit eindrucksvoll fürs Kreispokal-Finale.

Mengsberg - Sechs Tore in der ersten Halbzeit binnen 20 Minuten ließen frühzeitig erkennen: Beide Teams wollten unbedingt diesen Erfolg, hatten nach der langen Pandemiepause große Lust auf das Spiel mit dem runden Leder. Den ersten Treffer auf dem Grün am Engelhain erzielten die Gastgeber. Jan Niklas Brandner versenkte den von Waberns Torhüter Islam Elgaz an Johannes Müller verursachten Foulelfmeter zum Führungstor (19.). Bereits zwei Minuten später zirkelte Gäste-Kapitän Florian Korell einen 20-Meter-Freistoß über die Mauer hinweg zum 1:1-Ausgleich (21.).

Im Fünf-Minuten-Takt ging es nun Schlag auf Schlag: Zunächst traf Fabian Korell per Doppelpack für Wabern. Beim 2:1 veredelte er eine Vorlage von Patrick Herpe (26.) und zum 3:1 hatte Jan Luca Schmeer aufgelegt (31.). Schließlich erhöhten die überaus effektiv spielenden Waberner mit ihrer vierten Torchance auf 4:1: Luca Wendel traf per Kopf nach einer Schmeer-Ecke (36.). Keineswegs geschockt, setzten auch die Hausherren noch eine Duftmarke: Von Maxi Sack bedient, traf Alexander Fey per 25-Meter-Flachschuss zum zweiten Treffer für seine Farben (39.).

„Wir sind gut in die Räume gekommen, da konnten wir dann unsere Offensivstärken ausspielen“, erklärte Fabian Korell. Was Waberns Torjäger auch nach der Pause noch zweimal eindrucksvoll gelang: Nämlich zum 5:2 (63.) und 6:2 (74.). Dagegen versäumten es die nie aufsteckenden Engelhainer, mit einem möglichen dritten Treffer der Partie nochmals Spannung zu verleihen. Doch Waberns starke Defensive um Florian Amert, Jan Otto und Christoph Bergmann ließ nichts mehr anbrennen.

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