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Wicke hält Sieg für Körle/Guxhagen im Hit fest

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Tim Schanze
Tim Schanze © Pressebilder Hahn

Nach dem Sieg im Verfolgerduell über die HSG Fuldatal/Wolfsanger ist die MSG Körle/Guxhagen dem Tabellenzweiten der Handball-Landesliga dicht auf den Fersen. Auch die ESG Gensungen/Felsberg II entführte aus Wanfried überraschend zwei Punkte.

MSG Körle/Guxhagen - HSG Fuldatal/Wolfsanger 29:28 (15:14). Schnell wurde klar, dass sich mit der HSG ein absolutes Spitzenteam vor 200 begeisterten Zuschauern in der Guxhagener Kreissporthalle präsentierte. Aus der früh attackierenden Deckung schalteten die Gäste blitzschnell um und kamen häufig über die erste und zweite Welle zum Erfolg. Dabei nutzten sie geschickt die kurzzeitige Überzahl, die sich durch den Angriff-Abwehr-Wechsel von Thore Schröder und Dennis Schlüter ergab. Die Folge war eine verdiente Fuldataler 10:9-Führung nach einer Viertelstunde. Die hätte deutlich höher ausfallen können, wenn die HSG nicht durch druckvolles Positionsspiel immer wieder offensive Lösungen gefunden hätte. Vor allem Thore Schröder suchte in der ersten Halbzeit wiederholt die Lücken und vollstreckte mit überragender Trefferquote. Zudem stellten sich die Gastgeber nach einer Auszeit im Rückzugsverhalten besser auf die gefährlichen Gegenstöße ein.

In der zweiten Halbzeit lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, bis zwischen der 47. und 55. Minute Eugen Gisbrecht (3) sowie der starke Kreisläufer Moritz Taube (2) auf 29:25 erhöhten. In dieser Phase trieb „Hexer“ Stephan Wicke die Gäste-Angreifer schier zur Verzweiflung. Trainer Christian Schade schwärmte von einer „überragenden Energieleistung“ seiner Mannschaft. Unnötige Hektik kam nochmal auf, als Dennis Schlüter nach einem Foulspiel und Eugen Gisbrecht wegen Meckerns zeitgleich Zwei-Minuten-Strafen kassierten.

Tore für MSG: Gisbrecht 9/2, Schröder 7, Taube 4, Sebastian Wicke 3, Ploch 2, Griesel 2, Janik Lanatowitz 1, Bachmann 1

VfL Wanfried - ESG Gensungen/Felsberg II 25:32 (13:16). „Wir haben uns nach einem Bilderbuchstart in einen Spielrausch hineingesteigert“, erklärte ESG-Coach Philipp Kamm den unerwarteten Erfolg bei den heimstarken Wanfriedern. Auch ohne die kurzfristig ausgefallenen Daniel Grothnes und Max Grebe begannen die Gäste furios. Die aggressive 5:1-Deckung mit Tim Schanze als Vorgezogenem ließ den VfL-Rückraum nicht zur Entfaltung kommen. So stand es nach acht Minuten 1:6. Paul Jegminat erzielte für den VfL per Distanzkracher vor der Halbzeit den 13:13-Ausgleich (27.), doch die überragenden Christian Rohde, Maik Gerhold und Tim Schanze sorgten postwendend für die verdiente Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel hielt die ESG die Gastgeber auf Abstand. Auch dank eines gut aufgelegten Joshua Röse im Tor, der das, was die starke Defensive zuließ, weitgehend entschärfte. Brenzlig wurde es nochmal in der 54. Minute, als Miroljub Petkovic auf 24:27 verkürzte. Die Gäste indes behielten die Nerven und stellten durch Maik Gerhold sowie Kevin Schnitzerling den Auswärtssieg sicher.

Tore für ESG II: Gerhold 9, Rohde 6, T. Schanze 6/2, Gluth 4, Schnitzerling 3, M. Schanze 2, Jericho 2. (Von Max Alter)

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