Gruppenliga: Körle und Wabern in der Verfolgerrolle – Kellerduell in Ottrau

FCK wieder mit Orlowski

Augen zu und durch: Julian Sattelmacher (r.) ist als Abwehrchef des FV Felsberg/Lohre/N-V beim Spitzenteam des FC Körle besonders gefordert. Foto: Haun/nh

SCHWALM-EDER. Zwei Duelle heimischer Teams bilden die Knüller dieses Wochenendes in der Fußball-Gruppenliga. Der Tabellenzweite Mengsberg reist nach Jesberg und Körle empfängt als Vierter Felsberg (alle Spiele Sonntag 15 Uhr).

SG Neuental/Jesberg - TSV Mengsberg (in Jesberg). Diese Begegnung war in der Hinrunde das Topspiel der Gruppenliga. Denn die SG reiste damals als Dritter zum Zweiten nach Mengsberg. Und führte durch den von Michael Janowicz verwandelten Strafstoß lange mit 1:0. Leon Hakaj gelang erst in der 78. Minute der 1:1-Ausgleich, ebenfalls per Foulelfmeter. Diesmal jedoch gehen nur die Gäste als Spitzenteam an den Start.

SG Bad Wildungen/Friedrichstein - TSV Wabern. Während die SG drei Siege in Folge verbuchte, musste der TSV gegen Körle eine schmerzliche 1:5-Niederlage hinnehmen. „Wir müssen die Köpfe wieder frei bekommen nach den Ereignissen der letzten Wochen“, hofft TSV-Coach Christian Leck nach seinem Rücktritt zum Saisonende auf eine Rückkehr in die Erfolgsspur. Er weiß um die Schwere dieser Aufgabe, jedoch nicht, ob die angeschlagenen Fabian Korell und Fabian Hofmann auflaufen können.

FC Körle - FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz. Mit sechs Siegen sowie zwei Unentschieden schoss sich der FCK nach vorne, ehe es im Nachholspiel gegen Altenlotheim eine 1:2-Pleite gab. Klar, dass in dieser Lage gegen den Aufsteiger nur ein Dreier zählt. Der jedoch selbst noch einige Punkte zum Klassenerhalt benötigt.

Das Duell der Torjäger Thomas Melnarowicz (FCK) und Alexander Müller (FV) erinnert an die Begegnung aus der Hinrunde. Damals reichten den Gästen vier Tore nicht zum Punktgewinn, denn die Müller-Elf traf fünfmal. Seitdem haben sich beide Mannschaften enorm gesteigert. Vor allem in der Defensive. Wofür beim FV Torhüter Islam Elgaz sowie Julian Sattelmacher, Phlipp Römer, Efrem Melke und Philipp Ostwald stehen. Auf der Gegenseite gilt dies für Sven Sennhenn, Philipp Winkler, Sami Essid, Felix Lenz sowie Philipp Orlowski, der beim 1:2 in Altenlotheim berufsbedingt fehlte.

VfR Volkmarsen - FC Homberg. Mehr Augenhöhe geht kaum. Mit jeweils acht Siegen, sechs Remis und zwölf Niederlagen (30 Punkte) liegen beide Teams gleichauf. „Das ist ein absolutes Schlüsselspiel“, weiß FCH-Spielertrainer Florian Seitz um die Brisanz dieser Begegnung im Kampf um den Ligaverbleib. Zudem wurmt die 1:4-Pleite aus der Hinrunde mächtig, als lediglich Alexander Depperschmidt für die Kreisstädter traf.

SG Brunslar/Wolfershausen - SG Kirchberg/Lohne (in Wolfershausen). Sowohl die Gastgeber (41 Punkte), als auch die Gäste (45) haben keine Ambitionen nach ganz oben in der Tabelle, doch auch keine Sorgen, was den Klassenerhalt betrifft. So ist in Wolfershausen eine Partie zu erwarten, in der beide Teams ohne Druck aufspielen. Eine gute Gelegenheit damit für Brunslars Torjäger Marco Wollmann (13 Treffer), sein Konto weiter zu verbessern. Was freilich auch die Gästeangreifer Dominik Heldmann (14) und Daniel Wissemann (8) vorhaben.

SG Immichenhain/Ottrau - Eintracht Waldeck (in Ottrau). Im Kellerduell geht es nur noch darum, sich mit ansprechenden Leistungen aus der Spielklasse zu verabschieden. Tobias Itzenhäuser befand sich nach langer Verletzungspause in Hoof erstmals wieder im Kader der Hastrich-Elf. Und auch auf den übrigen Bankdrückern Fabian Stärz, Christian Gabel und Guido Lotz ruhen die Hoffnungen der Gastgeber auf die Revanche für das 0:2 aus der Hinrunde. (zkv)

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