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„Wir haben Glück gehabt“: TSV Wabern punktet bei der TSG Sandershausen

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Von: Sebastian Schmidt

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Souverän: Waberns Innenverteidiger Luca Wendel (l.) klärt vor Sandershausens Yannick Billing.
Souverän: Waberns Innenverteidiger Luca Wendel (l.) klärt vor Sandershausens Yannick Billing. © Andreas Fischer

Sie sind nach elf Jahren zurück in der Fußball-Verbandsliga. Und haben auf Anhieb gepunktet. Aufsteiger TSV Wabern holte beim 1:1 (1:0) bei der TSG Sandershausen den ersten Zähler.

Sandershausen – Dadurch bleibt das Team von Trainer Mario Völker und Spielertrainer Patrick Herpe saisonübergreifend seit 30 Punktspielen ungeschlagen. „Wir haben Glück gehabt“, ordnete TSV-Torjäger Fabian Korell das Remis als Gewinn ein. Und legte nach: „Wir hätten nach der Pause weiter nach vorn spielen sollen und haben gemerkt, dass wir in der Verbandsliga nicht mehr so viel Zeit in den Aktionen haben wie in der Gruppenliga.“

Dabei deutete im ersten Durchgang einiges darauf hin, dass sich die Reiherwalder schnell an die gestiegenen Aufgaben gewöhnen können. Da hinterließen vor dem aufmerksamen Torwart Islam Elgaz die beiden Innenverteidiger Luca Wendel und Lennart Klinge einen stabilen Eindruck. Da verdiente sich unter den Antreibern Jan Luca Schmeer zunächst Bestnoten und machte ordentlich Meter gegen den Ball.

Herpe legt Korell glänzend auf

Schmeer hätte sich früh belohnen können, doch dessen Kopfball nach starkem Eins-gegen-Eins von Herpe wurde von Rene Pritsch noch vor der Linie geklärt (6.). Nach einer Viertelstunde stand Sandershauen kompakter, agierte auf der Gegenseite aber nicht zwingend genug. Symbolisch ein Freistoß des Ex-Gudensbergers Lukas Illian aus zentraler Position in die Mauer (20.).

„Ein typisches Unentschieden“ war"s aus Sicht von Sandershausens Spielertrainer Dennis Schanze in den ersten 45 Minuten. Dennoch gingen die Gäste alles andere als unverdient in Führung. Und sehenswert dazu. Bei seiner stärksten Szene behauptete sich Korell gegen zwei Mann. Herpe hätte dies veredeln können, doch er hatte eine noch bessere Idee. Der Spielertrainer legte uneigennützig quer auf Korell - 0:1 (42.).

Entlastung fehlte nach der Pause

Wer meinte, dass eine Mannschaft, die 29 Spiele zuvor ungeschlagen blieb, nun noch dominanter auftritt, sah sich getäuscht. „Wir haben uns zu tief fallen lassen“, erklärte Korell. Der mit seinen Nebenleuten kaum noch für Entlastung sorgen konnte. Sandershausen erspielte sich ein Übergewicht und hatte besonders auf der rechten Außenbahn zu viel Platz.

Sechs Neuzugänge begannen bei der TSG und die drückten der Partie durchaus ihren Stempel auf. Rechtsverteidiger Jonas Preilowski machte Eindruck. Auch Luca Garcia war kaum zu bremsen. Noch dazu rechts wie links. Der 18-Jährige legte Joker Emre Bicer das 1:1 nach einer Energieleistung auf (56.). „Wir hätten nachlegen müssen“, ärgerte sich Schanze, dessen Team seine anschließende Überlegenheit ungenutzt ließ. Weswegen Wabern eindeutig besser mit dem Punkt leben konnte.

Sandershausen: John - Preilowski, Gerber, Luis, Pritsch (63. Bredow) - Kunz (46. Bicer), Garcia (76. Schanze), Cheberenchuk, Illian (63. Altschmied), Hebold (72. Ghebrekidus) - Billing.

Wabern: Elgaz - Splietorp, Wendel, Klinge, Müller - Schluckebier - Korell (90. Neumann), Rohde, Schmeer (63. Sezer), Mühlberger (90.+2 Bergmann) - Herpe (88. Herdt).

SR: Pascal Otte. Z: 150. Tore: 0:1 Fabian Korell (42.), 1:1 Emre Bicer (56.). (Sebastian Schmidt)

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