3. Liga

Xenia Ahrend vor ersehntem Comeback bei Germania Fritzlar

Xenia Ahrend
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Xenia Ahrend

Die Stimmung ist gut bei den Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar. Und das nicht nur wegen des erfolgreichen Saisonstarts, sondern auch weil sich vor dem Hessenderby bei der HSG Kleenheim/Langgöns (Sa. 19 Uhr, Weidig-Halle Oberkleen) ein lang ersehntes Comeback anbahnt.

Fritzlar - Denn: Die Leidenszeit von Spielmacherin Xenia Ahrend ist vorbei. Nach ihrem Kreuzbandriss im Dezember 2019 wird die Spielmacherin erstmals wieder im Kader der Domstädterinnen stehen. Ebenso dabei ist die zuletzt angeschlagene Kreisläuferin Luisa Krüger.

Allerdings musste SVG-Trainer „Lucky“ Cojocar auch eine Hiobsbotschaft hinnehmen, denn Kapitänin Janina Dreyer war umgeknickt und droht nun länger auszufallen. Da ist es gut, dass sich dem Fritzlarer Coach mit Rückkehrerin Ahrend im Rückraum wieder mehr Möglichkeiten bieten.

Wie die Germania hat auch das Team des früheren Hüttenberger Bundesliga-Spielers Marc Langenbach einen Umbruch zu bewältigen. Kleenheim geht stark verjüngt in die Saison. Vor allem der Abgang der Bundesliga-erfahrenen Schwedin Stina Karlsson, die auf der Spielmacherposition das Angriffsspiel der Mittelhessinnen lenkte, ist nicht zu kompensieren. Zudem fällt die erfahrene Rückraumspielerin Tanja Schorradt (Innenbandriss) aus. Zum Auftakt setzte es daher gegen die Titelaspiranten Mainz-Bretzenheim und Eddersheim Pleiten.

Cojocar verlangt schnelleres Umschaltspiel

Dennoch warnt SVG-Coach Cojocar vor den Gastgeberinnen: „Sie haben eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen, denen die Zukunft gehört.“ Und meint damit etwa die beim Thüringer HC ausgebildete Rechtsaußen Lisa-Marie Kiethe und Linkshänderin Celine Rüspeler. Dazu kam die wurfgewaltige Halblinke Neira Midzi und die talentierte Linksaußen Lara Eiskirch aus der A-Jugend des Bundesligisten Bensheim/Auerbach.

Bei der Germania hingegen steht die Weiterentwicklung des eigenen Spielkonzepts im Vordergrund. „Wir müssen im Rückraum flexibel sein und in der Abwehr aggressiv verteidigen“, gibt Cojocar die Richtung vor. Steigerungsbedarf besteht vor allem im Umschaltspiel nach Ballgewinnen. „Wir müssen schnell handeln und gleich die richtigen Entscheidungen treffen“, fordert Cojocar.. Dann könnte es mit dem zweiten Saisonsieg klappen.  

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