Verbandsliga:

Zwei Premieren, keine Punkte für die FSG Gudensberg beim 0:2 in Weidenhausen

Jubel nach dem Premierentor zum 1:0: Neuzugang Philipp Immig (Nummer 20) erzielte gegen die FSG Gudensberg seinen ersten Treffer in der Verbandsliga.
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Jubel nach dem Premierentor zum 1:0: Neuzugang Philipp Immig (Nummer 20) erzielte gegen die FSG Gudensberg seinen ersten Treffer in der Verbandsliga.

Die Hürde im Adlerhorst war zu hoch: Der Tabellenvorletzte FSG Gudensberg musste sich in der Verbandsliga auch dem SV Adler Weidenhausen beugen, der durch die überraschende Niederlage des OSC Vellmar beim personell arg gebeutelten SSV und Ex-Trainer Mario Deppe nach dem 2:0 (2:0) sogar noch die Chance auf die Herbstmeisterschaft hat.

Weidenhausen – Die Gäste wehrten sich nach Kräften und hatten durch Nico Döring, der im ersten Durchgang Gudensbergs Bester war, die erste Möglichkeit (5.). Ansonsten hatten die Angreifer der FSG, die ohne den erkälteten Torjäger Tom Siebert antreten mussten, einen schweren Stand. Weidenhausen machte das Spiel und löste sich geschickt aus dem Pressing der Gäste.

Vier Chancen reichten den Adlern, um auf die Siegerstraße einzubiegen. Den Anfang machte Philipp Immig (17.), der im Sommer vom Kreisoberligisten TSG Bad Sooden-Allendorf kam. Ein Treffer der Marke vermeidbar. Denn nach einem ruhenden Ball klärten die Gudensberger zunächst, konnten sich jedoch den zweiten Ball nicht holen und waren im Rückraum nach der Hereingabe über den Flügel unaufmerksam.

Tim Prüfer verdient sich ein Sonderlob

Da wollte sich der Ausnahmestürmer der Klasse nicht lumpen lassen. Sören Gonnermann nämlich, der einen unglücklichen Ausflug von Torwart Maurice Sauer bestrafte, weil er nachsetzte und per Abstauber erfolgreich war (33.). Tim Prüfer wäre ansonsten zur Stelle gewesen und verdiente sich von seinem Trainer Andre Fröhlich auch ansonsten Bestnoten als Sonderbewacher Gonnermanns.

„Speziell auf die Leistungssteigerung nach der Pause können wir aufbauen. Jetzt wünsche ich mir noch einen Sieg in diesem Jahr“, betonte Fröhlich. Mit Nico Hillebrandt und A-Junior Nick Siebert setzte er zwei weitere Kicker zum ersten Mal in der Verbandsliga ein. Der jüngere Bruder des Torjägers gab sogar einen Torschuss ab (86.). Zudem versuchte Nico Döring zuvor noch zweimal sein Glück (54., 63.). Pech hatte Kapitän Julian Lauterbach, dessen Kopfball am Pfosten landete (89.). Einige Gudensberger hatten den Ball schon im Tor gesehen. Auf der Gegenseite vergaben die Adler fünf Möglichkeiten. Auch, weil Sauer dabei zwei, drei gute Reflexe zeigte. (Sebastian Schmidt)

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