Radsport-Bilanz

Zweiter in der Rangliste des Bund Deutscher Radfahrer: Hans Hutschenreuter glänzt bundesweit

Hans Hutschenreuter wurde unter insgesamt 623 Startern Zweiter in der der Rangliste der Master des Bund Deutscher Radfahrer (BDR).
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Herausragend: Hans Hutschenreuter wurde unter insgesamt 623 Startern Zweiter in der der Rangliste der Master des Bund Deutscher Radfahrer (BDR).

Die Bilanz fällt eindeutig positiv aus: Obwohl pandemiebedingt in der ersten Saisonhälfte kaum Rennen stattfanden, feierten die Radsportler des Regio Teams der MT Melsungen elf Siege.

Schwalm-Eder – „Elf Siege und 105 Platzierungen angesichts 50 Prozent ausgefallener Rennen: Das kann sich sehen lassen“, lobt denn auch Teamleiter Dieter Vaupel die Fahrer, die aus ganz Nordhessen und Südniedersachsen stammen. Zum Vergleich: Mit 18 Siegen und 150 Platzierungen bei bundesoffenen Rennen war 2019 das erfolgreichste Jahr.

Allen voran glänzten 2021 Hans Hutschenreuter, Christian Herr und Axel Hauschke. Hutschenreuter feierte fünf Siege, Christian Herr deren drei und Axel Hauschke zwei. Einmal stand Christian Plessing ganz oben auf dem Treppchen. Elite-Fahrer Hutschenreuter redete in all seinen Rennen, egal ob Elite- oder Senioren, um den Sieg mit. Mit 290 Punkten wurde der 40-Jährige hinter Daniel Höhn (336, RSG Riedberg) Zweiter in der Rangliste der Master des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) unter insgesamt 623 Startern. Als stärkste Nordhessen folgen als Neunter Viktor Slavik (178, RV Kassel), als Zwölfter Bernd Schmelz (158, KSV Baunatal) und Teamkollege Hauschke als 25. mit 115 Punkten.

Christian Herr als größte Überraschung

Zusätzlich gab es Erfolge bei Landes- und Bezirksmeisterschaften: Sebastian Schaub gewann den Titel im Bergzeitfahren in der Elite, Routinier Brauner bei den Senioren 4. Bei den Bezirksmeisterschaften räumten die Melsunger mit sechs Titeln nahezu alles ab, was möglich war. Ausgetragen wurden hier nur Berg und Straße.

Die größte Überraschung war der fulminante Wiedereinstieg von Christian Herr: Bei elf Amateur-Rennen startete er, überall landete er unter den Top-Ten. Hauschke, die Zuverlässigkeit in Person, trumpfte häufig gemeinsam mit Hutschenreuter auf. Etwa in Melle und Dortmund, als sie an einem Tag zwei Rennen gewannen.

Vier Aufsteiger und vier Absteiger

Im Gegensatz zu 2020 hat sich der BDR wieder für eine Auf- und Abstiegsregelung entschieden: Die 600 Ranglistenbesten gehören 2022 zu den Elite-Amateuren. Bei den Fahrern des MT-Teams wird nun einiges durcheinander gewirbelt. Enrico Oglialoro, Kevin Vogel und Philipp Sohn konnten fast keine Rennen fahren und steigen nun ebenso wie Bahnfahrer Falk Hepprich in die Amateurklasse ab. Die Elite-Klasse bestätigt haben Roman Kuntschik, Hans Hutschenreuter, Axel Hauschke, Vitus Obermann, Eiko und Leonid Berlitz sowie Max Feger. Mit Wiedereinsteiger Herr, Heiko Reiter, Leon Löber und Neuzugang Christian Plessing gelang vier Regio-Fahrern der Aufstieg in die höchste Amateurklasse.

Um diese elf „Asse“ wird die Mannschaft laut Auskunft Vaupels komplett zusammenbleiben. Auch die pausierenden Vogel, Sohn und Oglialoro brennen auf die neue Saison und streben den direkten Wiederaufstieg an. Aaron Wilhelmi, ein starker Neueinsteiger aus Löhlbach, Frederik Stiebich, zuletzt für die ZG Kassel aktiv, und Bahnspezialist Eric Kluge (bisher Tuspo Weende-Göttingen) verstärken das Team, dass dann 30 Mann umfassen wird. Zum erweiterten Kreis gehören die U 19-Fahrer Arne Wiedemann, Darius Wille (beide im Hessenkader) und Alexander Hart. „Falls es eine komplette Saison geben sollte, so will das Team auf alle Fälle das Ziel von 20 Siegen erreichen“, erklärt Dieter Vaupel. Das wäre Rekord.

Lechner und Bühn mit Top-Resultaten

Auch das Damenteam der MT ließ 2021 aufhorchen Auf der Straße fuhr Christina Lechner, die vom KSV Baunatal kam, sieben Platzierungen in den Top-Ten ein und kam dabei viermal aufs Podium. Auf Straße und im Gelände wusste Jana Bühn zu überzeugen. Als Siegerin beim Bilstein-Bike-Marathon, Zweite bei den Cross-Country- und Dritte bei den Berg- Hessenmeisterschaften hatte sie ihre besten Ergebnisse. Ganz groß trumpfte das Team bei den Bezirksmeisterschaften im Bergzeitfahren auf, als Lechner und Petra Schildwächter mit identischer Zeit vor Bühn und Kristina Schalk (ebenfalls MT) gewannen. (Sebastian Schmidt)

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